Reserven kämpfen in der 3. Liga um den Klassenerhalt

Die halbe 3. Liga muss sich noch gegen den Abstieg wehren, dazu gehören auch die zweiten Mannschaften von Montlingen, Widnau und vor allem Altstätten.

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Die Zweiten. Mit nur sieben Punkten liegt s'Zwei des FC Altstätten auf einem Abstiegsplatz. Vorerst geht es also einmal darum, die unmittelbar davor liegenden Reserven von Chur und Rorschach einzuholen. Das Startprogramm mit Rheineck und Goldach lässt jedoch eher Schadensbegrenzung vermuten. Trainer Ivo Städler fordert Punkte vor allem gegen mitgefährdete Teams. Chur nimmt er davon aus: «Die Bündner haben zu viel Potenzial, um abzusteigen.

» Nur zwölf Tore in der Vorrunde zeigen: Die Altstätter Offensive hinkt. Rückkehrer Vlado Ljubicic (Montlingen) und die Nachwuchsleute Carli Esser sowie Maik Jaquier verstärken den Angriff. Dominik Geisser rückt als Abwehrspieler ins Team. Von Ljubicic verspricht man sich auf dem Grüntal einiges.

Neuer Trainer in Montlingen

Fünf Punkte besser als Altstätten steht Montlingen II da.

Dennoch haben die Aufsteiger in der Winterpause den Trainer gewechselt: Robert Stieger und Co-Trainer Gregor Dietsche ersetzen Joe Eugster. Auch für die Montlinger Reserven ist das Ziel der Ligaerhalt. Nach dem Auftaktspiel gegen Leader Goldach geht es für die Kolbensteiner gleich gegen direkte Konkurrenten, wenn Chur und Rorschach folgen.

Die Spielstärke von einigen ebenfalls in den Abstiegskampf verwickelten Teams sei schwer einzuschätzen: «Altstätten und vor allem Widnau haben einige neue Spieler.» In der Rückrunde kann Montlingen II wieder auf Silvio Räss und Thomas Lüchinger zählen; sie haben die Rekrutenschule beendet. Von St. Margrethen kam Roberto di Stasio auf den Kolbenstein. Roland Stieger hat hingegen ins Montlinger Fanionteam gewechselt.

Aus dem Eins ist dennoch punktuell Verstärkung zu erwarten; allenfalls gar Erik Regtop, Trainer der ersten Mannschaft.

Widnau mit vielen Neuen

In den vergangenen vier Saisons wurden für den Ligaerhalt 24, 24, 22 und 26 Punkte benötigt. Vor fünf Jahren ist Heiden mit 25 Punkten abgestiegen. Wenn man davon ausgeht, dass 24 Punkte reichen, liegt Montlingen II mit 12 Zählern im Soll – ebenso wie Widnau II mit 13 Punkten.

Die Mannschaft von Sala Frei geht – ähnlich wie das Widnauer Eins – stark verändert in die Rückrunde. Der Trainer ist überzeugt, dass das Zwoa mehr Potenzial hat als im Herbst. Doch das Ziel ist auch auf der Aegeten: Ligaerhalt – allerdings bevorzugt über einen sicheren Platz im Mittelfeld. Mit 26 Toren hat Widnau II zwar öfter getroffen als etwa Rheineck, dennoch wurde vor allem die Offensive verstärkt.

Die Stürmer Marko Bilanovic (Altstätten II), Ridvan Bislimi (Au-Berneck II) und Blerim Krasnici (Rebstein) sollen es in den gegnerischen Toren noch mehr krachen lassen. Antonio Liberatore (Au-Berneck) und Jonathan Vidallé (Montlingen) sollen das defensive Mittelfeld besser abdecken und mit Remo Heller, Stefan Kukic und Christoph Steinmann sind drei Junioren ins Kader genommen worden.

Diese ersetzen Fabian Haldner sowie Alex und Adrian Schmitter, die ins Drei wechseln, und Livio Sanseverino und Gian-Luca Rehe, die es zu Rüthi und Buchs gezogen hat. Hinter dem Verbleib von Marco und Enrico Lehmann stehen noch Fragezeichen. (mäx, ys)

Samstag: Altstätten II – Rheineck (16 Uhr), Montlingen II – Goldach (17 Uhr). Montag: Widnau II – Rebstein (14 Uhr).

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