Reserven haben Mühe

Die drei Rheintaler Reserveteams haben Mühe, in der 3. Liga mitzuhalten. Alle sind in der 2. Tabellenhälfte.

Mäx Hasler
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Maik Jaquier ist eine der FCA- Sturm-Hoffnungen. (Bild: Mäx Hasler)

Maik Jaquier ist eine der FCA- Sturm-Hoffnungen. (Bild: Mäx Hasler)

fussball. Knapp die Hälfte der Spiele sind in der Hinrunde der dritten Liga gespielt. Mit unterschiedlichem Erfolg für die Reserveteams von Altstätten, Widnau und Montlingen. Nur Altstätten konnte bisher einigermassen mithalten. Widnau hat Glück, dass es mit Flums, Montlingen und Staad drei Habenichtse in der Gruppe hat, die mehr Probleme, aber weit weniger Punkte haben.

Die Tabelle dürfte auch nach dem nächsten Spiel kaum grosse Änderungen erfahren, denn Montlingen muss gegen Ruggell ran, und Widnau bekommt es mit Leader Rebstein zu tun. Nur Altstätten könnte mit einem Sieg gegen Schlusslicht Staad vielleicht einen Rang gut machen.

FCA im Soll

Mehr oder weniger zufrieden dürfte man nach den ersten fünf Spielen auf dem Grüntal sein.

Sieben Punkte wurden wohl nicht unbedingt budgetiert, zumal die Mannschaft schon gegen zwei Gruppenfavoriten antreten musste. Mit etwas Glück könnte es sogar einer mehr sein. Ausser bei der 1:7 Klatsche gegen St. Margrethen hat die Mannschaft von Thomas Sieber nämlich überzeugt. In Rebstein darf man verlieren, allerdings muss gesagt werden, wer auf der Birkenau drei Tore schiesst, hätte mindestens einen Punkt verdient. Für Interimspräsident Orlando Dopple hat sich 's Zwei bisher gut geschlagen.

«Mal abgesehen von der 1:7-Niederlage gegen St. Margrethen, wo sich die Mannschaft zu früh aufgegeben hat, bin ich mit den ersten Spielen sehr zufrieden. In Rebstein zu verlieren ist in Ordnungen, man hätte aber nicht unbedingt müssen. Ich glaube, Trainer Sieber ist auf dem richtigen Weg.»

Salas Nervenkostüm

«Beim Widnauer Zwei werden die Nerven des Trainers übermässig strapaziert.

Nach gutem Beginn mit vier Punkten aus zwei Spielen liess die Mannschaft auf der Degern einen und gegen Flums auf der Aegeten sogar zwei Punkte liegen. Zuletzt gab es eine 7:0-Klatsche gegen Besa, die nun schnell abgehakt werden muss. Mit mehr Cleverness und Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor könnte das Team laut Trainer Sala Frei acht Punkte haben. Bei der Chancenauswertung will Frei nun auch den Hebel ansetzen. «Was in den ersten fünf Spielen schlecht war, ist die Chancenauswertung.

Wir konnten zahlreiche Tormöglichkeiten nicht verwerten. Sonst hätten wir den einen oder andern Punkt mehr. Wenn meine Mannschaft über den Kampf aber wieder zu ihrem Spiel zurückfindet, bin ich zuversichtlich, dass es wieder aufwärts geht.»

Nur aufwärts

Auch aufwärts kann respektive muss es mit den Montlinger Reserven gehen. Der Zusammenhalt im Team sei gut, die Bilanz nach fünf Runden aber mehr als nur schlecht. Mit nur einem Punkt aus fünf Spielen ist beim Zwei Ernüchterung eingekehrt.

Dabei hatten die Montlinger Reserven das leichteste Startprogramm aller drei zweiten Teams und hatten schon drei Heimspiele. Beim 4:4 gegen Besa hätte mehr drinliegen können, und auch bei der 3:2-Niederlage bei Rorschach II lag zumindest ein Punkt in Griffweite.

<«Mit einem Punkt bin ich natürlich alles andere als zufrieden», sagt Trainer Röbi Stieger. «Wir haben Spiele verloren, die wir hätten gewinnen müssen. Das Ziel, das wir uns vor Meisterschaftsbeginn gesetzt hatten, haben wir bisher klar verfehlt.

Wir arbeiten aber an den Fehlern, die wir gemacht haben, und hoffen, dass wir die gewünschten Punkte noch einfahren können.»