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Remis-Könige aus Rheineck

Die Rheinecker Kicker schafften es diese Saison, in 20 Spielen zehnmal Unentschieden zu spielen.
Gerhard Huber

FC RHEINECK. «Im kommenden Spieljahr müssen wir auf jeden Fall mehr Tore schiessen», bringt es Cheftrainer Pascal Frommenwiler auf den Punkt. Haben die Rheinecker doch im Laufe dieser Saison in zu vielen ihrer zehn Unentschieden trotz Überlegenheit auf dem Platz Punkte liegen gelassen, weil das verflixte Siegtor einfach nicht fallen wollte. Schaut man sich die Statistik an, fällt auf, dass die Stapfenwiser nur vier Mal als Verlierer vom Spielfeld gegangen sind. Noch weniger oft verloren hat nur der zweitplatzierte FC Schaan.

Mangelnde Treffsicherheit

In der Defensive war man richtig stark. Nur 25 Gegentore. Damit würde man im Liga-Spitzenfeld liegen. Dass es «nur» der siebte Tabellenrang wurde, lag tatsächlich an der mangelnden Treffsicherheit des Teams. Und vielleicht auch ein bisschen an den äusseren Umständen. Schliesslich ging man im Herbst noch mit dem Langzeit-Trainer Didi Metzler ins Rennen um die Punkte. Nichts deutete darauf hin, dass sich ein Wechsel anbahnte. Die Stapfenwiser starteten stark, von den ersten vier Matches wurden gleich drei gewonnen.

Mit dem Metzler'schen Spielsystem, entweder hohe diagonale Bälle nach vorne, oder Spiel über die Aussenbahnen über die schnellen und technisch guten offensiven Mittelfeldspieler Lendim Ibrahimi und Macedo, wurden gute 16 Punkte gesammelt. Man lag, wie schon seit mehreren Jahren, im gesicherten Mittelfeld. Dann kam die Überraschung. Quasi über Nacht wechselte Coach Metzler mit seinem Co-Trainer Ernst Capol zum direkten Ligakonkurrenten FC Rüthi.

Akribisch arbeitender Trainer

Der FC Rheineck engagierte mit Pascal Frommenwiler und seinem Co-Trainer Christian Posavec ein akribisch arbeitendes Trainerduo, dessen Vorstellungen von System und Taktik von der bisher praktizierten Spielphilosophie abwichen. So brauchte es doch einige Zeit, bis das Team nach drei Unentschieden und einer Niederlage ausgerechnet gegen den FC Rüthi mit einem 5:1-Kantersieg in die Spur kam. Insgesamt reichte es im Frühling wegen der vielen Unentschieden aber nur zu zwölf Punkten.

Die «Zwölf» ist in der Tabelle in der Unentschieden-Spalte – in Wahrheit waren es aber «nur» zehn Remis: Die Partien gegen Scintilla wurden jeweils mit 0:0 und 0 Punkten gewertet.

«Auch die Rückmeldungen der Zuschauer zeigen mir, dass wir langsam, aber sicher so weit sind, wie ich mir das vorstelle», stellt Frommenwiler fest, «flaches, sicheres Kurzpassspiel, nicht abwartend, sondern schnell spielend.» Der FC Rheineck, bei dem Sportchef Franco Frisenda im Sommer sein Amt niederlegen wird, wird das Kader punktuell verstärken. Gesucht wird wohl noch ein richtiger Goalgetter, um aus dem einen oder anderen Unentschieden künftig einen Sieg zu machen.

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