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Reise auf den Flügeln von Liedern

Zu einer Reise quer durch die Schweiz und auch über die Grenzen hinaus lud der Männerchor Marbach ein. Mit auf die Reise kamen das Bergler-Quintett, der Männerchor Rebstein und die Theatergruppe vom Bauernbund Oberriet.
Max Pflüger
Grosses Finale mit allen Beteiligten: Männerchöre Marbach und Rebstein und das Bergler-Quintett.

Grosses Finale mit allen Beteiligten: Männerchöre Marbach und Rebstein und das Bergler-Quintett.

Marbach. Am 21. und 22. Mai 2011 organisieren die Männerchöre von Marbach und Rebstein gemeinsam das St. Galler Kantonalgesangsfest. Grund genug, am Unterhaltungsabend des Männerchors Marbach schon einmal gemeinsam aufzutreten und die Zusammenarbeit einzusingen. Mit Liedern aus der Schweiz und Italien hatten sie ein ansprechendes Programm vorbereitet, das von den Reisecar-Hostessen Maria und Désirée präsentiert wurde.

Ab in den Süden

«Zieh in die Welt», so forderte der Männerchor Marbach seine Gäste mit dem ersten Lied auf. Und ab ging es in den Süden: Ins Engadin (Chara lingua da la mama), ins Tessin (La banda) und dann gar über die Grenze hinweg mit zwei bekannten neapolitanischen Volksliedern (Funiculi funicula und Santa Lucia) nach Italien. Viel Applaus gab es dabei vor allem für die beiden Soli von Werner Rodighiero und das dynamisch und rhythmisch sauber gesungene Tessiner Lied.

Mit dem Appenzellerlied «Öises Ländli» kehrte der Männerchor Rebstein in heimischere Gefilde zurück. Auch dieser Chor kam beim Publikum gut an, insbesondere mit dem modernen und schwungvollen «Hey, das ist Musik für dich» in dem die Liedzeile «Musik, die ist nun mal international» und dem Hinweis auf Städte wie Madrid, Rom oder Kopenhagen musikalisch wiederum in die Ferne führte.

Instrumentales Zwischenspiel

Als Gäste trat dann das Bergler-Quintett auf, zu viert, denn der Akkordeonist musste leider absagen. Doch Monika, Martina und Manuela Peterer, E-Piano, Hackbrett und Bass, sowie am Schwyzerörgeli Markus Städler überzeugten auch als Quartett. Mit «De blend Appezeller», «Grüezi wohl Frau Stirnimaa» und auch dem Ungarischen Tanz Nr. 5 von Brahms hatten die jungen Musiker das Publikum schnell für sich gewonnen.

So richtig schweizerisch

Ins Welsche (Belle Rose du Printemps und la jardinière du roy), in den Aargau, wo «zwöi Liebi» anzutreffen waren, nach Schaffhausen zum Munotsglöcklein hinauf und in die Berge (Uf de Bärge) führte dann der zweite Teil der Schweizerreise, quer durch die Schweiz von West nach Ost.

Zwei dieser schönen und prägnant gesetzten Männerchorlieder wurden vom Bergler-Quintett begleitet.

Die Männerstimmen und die Klänge der Instrumentalisten ergänzten sich dabei ideal und schufen gemeinsam gelungene Interpretationen. Zum Schluss des Abends kamen dann auch noch die Rebsteiner Männerchörler wieder dazu, und alle zusammen sangen als Höhepunkt des Konzertes das Lied «Der Weg zurück nach Haus» sowie als Zugabe «Bis bald, auf Wiedersehn».

Auf Wiedersehn

Doch so schnell hiess es dann auch nicht «Auf Wiedersehen», denn als weiterer Höhepunkt erwartete das Lustspiel «Goldigi Hochzyt» mit der Theatergruppe des Bauernbunds Oberriet die Zuschauer. Viel Trubel um eine hübsche und junge Tanzlehrerin, die Max für die Feier seiner goldenen Hochzeit den richtigen Schritt beibringen sollte, sorgte für Aufregung auf der Bühne und Gelächter im Saal.

Und nach dem tosenden Schlussapplaus spielte das Trio «Die Rheintaler» für all diejenigen zum Tanz auf, welche den Abend nicht in der Bar abschliessen wollten.

Nach Irrungen und Wirren: Happy End für Max. (Bilder: Max Pflüger)

Nach Irrungen und Wirren: Happy End für Max. (Bilder: Max Pflüger)

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