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Reis Augenklinik baut im Rheintal

Auf dem Areal gegenüber der Migros wird eine Augenklinik mit Optikergeschäft erstellt. Der Bauherr, Dr. Alexander Reis, möchte dort eine komplexe augenmedizinische Versorgung auf hohem Niveau anbieten.
Susi Miara
Der Bauherr Alexander Reis (in der Mitte mit Kappe) traf zum symbolischen Spatenstich Gemeindevertreter, den Gemeindepräsidenten Rolf Huber (links von ihm), Bauplaner, Handwerker und Nachbarn. (Bild: Susi Miara)

Der Bauherr Alexander Reis (in der Mitte mit Kappe) traf zum symbolischen Spatenstich Gemeindevertreter, den Gemeindepräsidenten Rolf Huber (links von ihm), Bauplaner, Handwerker und Nachbarn. (Bild: Susi Miara)

Nachdem die Baubewilligung erteilt worden ist und das Oberrieter Stimmvolk kein Referendum gegen den Verkauf des Grundstücks ergriffen hat, wurde mit den Bauarbeiten bereits begonnen.

Die Politische Gemeinde Oberriet hat im Frühling 2011 die Liegenschaft mit dem Ziel erworben, dort ein innovatives Unternehmen anzusiedeln. Wie Gemeindepräsident Rolf Huber im Rahmen des offiziellen Spatenstichs erklärte, konnte dieses Ziel mit dem Bau der Augenklinik und des Optikergeschäfts erreicht werden. Aus seiner Sicht sei eine Augenklinik eine Bereicherung für das Dorf. Er freue sich, dass Ale­xander Reis die Gemeinde Oberriet als Standort ausgesucht hat.

Investitionsvolumen von zehn Millionen Franken

«Nach fünf Jahren Planung und Vorbereitung freuen wir uns über diesen bewegenden Moment», sagte Alexander Reis. Ursprünglich wollte der Augenarzt, der bereits in Liechtenstein eine Augenklinik führt, in Widnau bauen. Der Gestaltungsbeirat dort sei jedoch der Meinung gewesen, das Gebäude passe nicht ins Orts­-bild. Anstatt ein neues Projekt in Widnau zu planen, habe er das Angebot aus Oberriet angenommen. Die Kapazität in Liechtenstein sei erreicht. «Wir betreuen in Bendern 30000 Patienten aus der Schweiz», sagte Alexander Reis. Ein Grund für ihn, anstatt die Klinik in Liechtenstein zu vergrössern, in der Schweiz neu zu bauen.

Ein Gebäude mit speziellem Charakter

Mit einem Investitionsvolumen von zehn Millionen Franken soll ein moderner Bau auf drei Etagen entstehen. Bereits nächstes Jahr soll dort Augenheilkunde auf universitärem Niveau angeboten werden. Reis ist überzeugt, dass die Gesundheitsversorgung auf dem bestehenden hohen Niveau nur durch Kooperation aller im Gesundheitssystem Tätigen aufrechterhalten und weiter verbessert werden kann. Deshalb möchte er die moderne Infrastruktur auch anderen Ärzten zur Verfügung stellen. «Unser Lebensstandard ist stark gestiegen. Dementsprechend sollte sich auch die Architektur von Kliniken ändern», sagte Reis. Wenn man schon zum Arzt müsse, soll das in einer hellen, inspirierenden Umgebung geschehen. «Wir haben in Liechtenstein bereits gezeigt, dass Patienten eine ansprechende Architektur schätzen, weil sie sich abgeholt und gut versorgt wissen», so Reis. Mit dem Neubau der Augenklinik werde der Bevölkerung eine wohnortnahe, komplexe augenmedizinische Versorgung auf einem sehr hohen Niveau gewährleistet. Eröffnet werden soll die neue Klinik nach zwölf Monaten Bauzeit, im Dezember 2019.

Verschiebung der Bushaltestelle

Im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben wird auch die Bushaltestelle im Oberdorf neu platziert, zumindest jene in Fahrtrichtung Rüthi. Die Betreiber der Augenklinik haben sich bereit erklärt, hierfür den nötigen Boden zur Verfügung zu stellen.

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