Rehabilitation geglückt

Das schlecht gestartete Heiden schickt Au-Berneck II mit einer Kanterniederlage heim.

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FUSSBALL. Nach dem zwischenzeitlichen Fall auf einen Abstiegsplatz war die Vorgabe an die Häädler klar: Ein Sieg musste her. Die Vorderländer bestanden diesen Charaktertest und siegten gleich mit 8:2 (5:0).

Ein Hauch von Wembley

Heiden begann forsch und provozierte Fehler im Auer Aufbauspiel. Nachdem Alder aus aussichtsreicher Position zunächst scheiterte, brachte Kris Kunz seine Farben kurz darauf in Führung. Nach einem Frauenknecht-Freistoss traf er per Kopf. Heiden powerte weiter. Nach rund 20 Minuten wurde erneut Kunz freigespielt, der mit einem gefühlvollen Heber zum 2:0 traf. Die Gäste versuchten nun, aktiver am Geschehen teilzunehmen, hatten in der 30. Minute aber gleich doppeltes Pech. Nach einem Lattenkopfball, bei dem Blatter noch entscheidend mit den Fingerspitzen dran war, monierten die Auer ein Tor. Stattdessen mussten sie ansehen, wie Alder beim folgenden Konter nur noch mittels Notbremse gestoppt werden konnte. Statt mit verkürztem Rückstand musste Au danach dezimiert weiterspielen. Heiden nutzte die Überzahl und kam zwischen Minute 32 und 42 zu drei weiteren Toren durch Alder und Forestier, der wie Kunz einen Doppelpack schnürte. Zusammen mit Goalie Blatter, der in der 44. Minute mit einer Glanzparade auf sich aufmerksam machte, sorgten sie so für die Entscheidung.

Heiden bestimmt das Tempo

Nach einem Elfmetertor von Gebert in der 48. Minute schien es im selben Takt weiterzugehen. Heiden hielt das Tempo hoch, agierte im Abschluss aber zu kompliziert. Auch wenn die Rheintaler jeweils auf 1:6 und 2:7 verkürzen konnten, hatte Heiden die Antwort bereits wenige Minuten später durch Alder – der dritte Häädler, der zweifach traf – und Müller parat. Für Au-Berneck kam der Abpfiff einer Erlösung gleich, während man auf Seiten des FC Heiden von einer gelungenen Reaktion auf die jüngsten Resultate sprechen kann. (pd)