REGION: Rheintaler gewinnt an der Olma

Patrick Sprenger gewinnt das zwölfte Olma-Schiessen. Das Mitglied der Altstätter Stadtschützen schoss für Eggerstanden.

Mäx Hasler
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Patrick Sprenger war auch beim Olma-Schiessen nicht zu bremsen. (Bild: pd)

Patrick Sprenger war auch beim Olma-Schiessen nicht zu bremsen. (Bild: pd)

REGION. Die Siegesserie von Patrick Sprenger hat kein Ende. Der 40-jährige Holzbauer aus Oberriet gewinnt mit 99 Punkten das zwölfte Olma-Schiessen, an dem 556 Schützen aus 95 Vereinen vorwiegend aus der Ostschweiz mitgemacht haben, darunter acht Vereine aus der Region.

Auf dem zweiten Platz ist Markus Streule von den Vereinigten Oberdorfschützen Brülisau noch vor Serge Looser von der SG Berneck, beide mit ebenfalls 99 Punkten.

Ältester von drei 99er-Schützen

«Ich hätte nicht gedacht, dass 99 Punkte zum Sieg reichen bei dieser starken Konkurrenz. Zum Glück bin ich der älteste der drei 99er-Schützen», sagte der momentan wohl beste Rheintaler 300-Meter-Schütze, der, weil sein Verein nicht mitmachte, als B-Mitglied für den SV Eggerstanden schoss.

Als Siebter mit 98 Punkten noch unter den besten zehn ist Hansruedi Graf von den Feldschützen Heiden. Dann lichten sich die einheimischen Schützen in der Rangliste. Auf dem 23. Platz findet sich mit 97 Punkten Hans Graf vom FSV Oberriet, 45. ist René Würsch vom FSV Oberriet, und 49. mit 95 Zählern ist Walter Nüesch vom SV Balgach-Rebstein. Die beste einheimische Frau ist in der Frauen-Rangliste, wenn es diese gäbe, mit 95 Punkten auf dem dritten Platz. In Wirklichkeit aber ist Josy Kuonen von der SG Berneck auf Platz 69 klassiert.

Zu den 30 Schützen, die 95 Punkte schossen, gehört auch Daniel Stieger vom FSV Oberriet auf dem 74. Rang. Peter Looser und Max Höhener von der SG Berneck sind mit 94 Punkten auf den Rängen 85 und 86 die letzten Rheintaler in den Top 100.

Olma-Rappen für Oberrieter Schützen

Den schönsten Olma-Batzen – 30 Franken – schoss sich im Auszahlungsstich aus Rheintaler Sicht mit Rang fünf Peter Wagner vom FSV Oberriet. Die geforderten Punkte für das höchste Preisgeld erzielte niemand.

Sieger Ernst Gantenbein vom SV Elgg konnte für seine 388 Punkte mit einem feinen halben Weissen auf seinen Sieg anstossen. Patrick Sprenger (6.), Walter Nüesch (13.), Serge Looser (33.) und Hansruedi Graf (36.) bekamen dagegen nur einen Halbliter eher billigen Rotweins.