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REGION: Raku trifft Farbe

Am Samstag, 29. Oktober, um 19 Uhr beginnt im Stellwerk mit der Vernissage die Ausstellung von Gerda Reck und Mario Meusburger. Zu sehen gibt es Bilder in Acryl, Mischtechnik und Öl sowie keramische Objekte.
Mario Meusburger und Gerda Reck. (Bild: pd)

Mario Meusburger und Gerda Reck. (Bild: pd)

REGION. Die beiden Kunstschaffenden Gerda Reck aus Altstätten und Mario Meusburger aus Lustenau kennen sich von der Arbeit. Beide suchten schon immer nach kreativen Ausdrucksformen und Gestaltung. Inzwischen haben beide ihre Ausdrucksform gefunden. Mario Meusburger schwärmt von den Möglichkeiten der Keramik und Gerda Recks Liebe ist das Erschaffen von Ruhe mit Hilfe von Farben. Beide vergessen die Zeit bei der kreativen Arbeit. Und beiden leuchten die Augen beim Erzählen von ihren Leidenschaften.

Durch eine neue Lebensphase, als die Kinder das Haus verliessen, fand Gerda Reck auf der Suche nach einer neuen Aufgabe zur Malerei. Seit etwa 14 Jahren malt Gerda in ihrem Atelier zu Hause. Ihre Werke entstehen mit Pigmenten in Acryl, Öl und Mischtechnik auf Leinwand. Dabei beginnt sie nach einer bestimmten Vorstellung und trägt die erste Schicht der Farben wild auf. Danach bringt sie in vielen Schichten Ruhe in ihr Werk. Vielfach sind es Häuser, die sich später in der Ruhe der Landschaft auflösen.

Ordnung schaffen in ihren Bildern

Die Farben sind beachtenswert gewählt und geben dem Werk Aussagekraft. Gerda Reck erklärt, es entstehe eine Idee, und stimmungsmässig wähle sie dazu die Farben. Beim Malen liebe sie es, auszuprobieren, zu testen und vor allem Ordnung in die Wildheit zu bringen.

Bei der Ausbildung zum Werklehrer lernte Mario Meusburger verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und Materialien kennen. Die Arbeit mit Keramik liess ihn nicht wieder los. Die verschiedenen Tonarten, die je nach Qualität niedrig bis hoch gebrannt werden, die experimentellen Techniken und die Gestaltungsmöglichkeiten haben es ihm angetan. Zurzeit arbeitet Mario Meusburger hauptsächlich mit der japanischen Variante, dem Rakubrand, und möchte keine Gebrauchsgegenstände fertigen. Er liebt das Experimentelle, das Künstlerische an dieser Arbeit und ist fasziniert davon, wie sich das Weiche, Formbare durch den Roh-Brand im Elektroofen, den Brand mit Glasur im Gasofen und anschliessend beim Räuchern im Sägemehl in festen Stein wandelt. Die Farbgebung ist eine Überraschung beim Rakubrand – eine Faszination für sich. Inspiration findet Meusburger in der Natur, beispielsweise bei der Nachbildung von Visalis-Blüten. Keine serielle Arbeit, sondern ein spannendes Ertasten und Suchen sind das Besondere an der expressiven Arbeit des Künstlers.

Zu erwarten ist im Stellwerk eine harmonische Ausstellung, bei der Bilder und Keramikobjekte zusammenpassen. (pd)

Öffnungszeiten: Sonntag, 30. Oktober, 10 bis 17 Uhr; Mittwoch, 2. November, Donnerstag, 3. November, Freitag, 4. November, und Samstag, 5. November, jeweils 19 bis 22 Uhr.

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