REGION: Gemeinden synchronisieren Beleuchtung

Lichtverschmutzung ist auch hier ein Thema – das hat eine Messung auf dem Montlinger Schwamm ergeben. Die zwölf Rheintaler Gemeinden wollen deshalb handeln.

Merken
Drucken
Teilen
Ziel der Massnahme ist die Reduktion unnötiger Lichtverschmutzung sowie die Einsparung elektrischer Energie. (Bild: pd)

Ziel der Massnahme ist die Reduktion unnötiger Lichtverschmutzung sowie die Einsparung elektrischer Energie. (Bild: pd)

REGION. Aufgrund der Leuchtdichtemessung hat die Energiestadt-Region Rheintal eine Machbarkeitsstudie mit Empfehlungen zum Thema Lichtverschmutzung ausgearbeitet. Die Messung brachte zutage, wo Handlungsbedarf besteht. Nämlich bei bestehenden Lichtquellen, die oft unnötig und ineffizient gestaltet sind. Unnötige Abstrahlung nach oben und auf die Seite sollte durch geeignete Leuchtenkonstruktionen verhindert werden. Auch bei der öffentlichen Beleuchtung können Einsparungen respektive Reduktionen und Optimierungen vorgenommen werden.

Deshalb haben sich die zwölf Rheintaler Gemeinden nun darauf geeinigt, ab dem Sommer 2017 die Schaltzeiten der öffentlichen Beleuchtung einheitlich zu gestalten. Ziel dieser Massnahme ist die Reduktion unnötiger Lichtverschmutzung sowie die Einsparung elektrischer Energie durch eine in der Region einheitliche, optimale Steuerung. Die technische Machbarkeit wurde durch die Elektrizitätswerke geprüft. Vorbehalten bleiben diejenigen Strassenzüge, bei denen die Umstellung aus technischen Gründen nicht möglich ist. Die Gemeinden verpflichten sich jedoch, bei diesen die technische Aufrüstung im Rahmen von anstehenden Sanierungsarbeiten vorzunehmen. (ca)