REGION: Energie-Fördermassnahmen wurden angepasst

Neue Rahmenbedingungen von Bund und Kanton machen regionale Anpassungen nötig.

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Seit 2008 fördern die zwölf Mitgliedsgemeinden des Vereins St. Galler Rheintal von St. Margrethen bis Rüthi Massnahmen zur Optimierung der Energienutzung in Gebäuden. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen wurden diese Fördermassnahmen angepasst.

Im Wesentlichen wird nun neu auch der Gebäudestandard Minergie-A gefördert. Ein Minergie-A-Haus hat eine positive Energiebilanz. Das bedeutet, dass der Aufwand für Raumwärme, Wassererwärmung, Lufterneuerung, sämtliche elektrischen Geräte und die Beleuchtung durch eigens produzierte erneuerbare Energien gedeckt wird. Weiter­-hin wird der Minergie-P-Stan­-dard gefördert. Dieser Standard bedingt ein eigenständiges, am niedri­gen Energieverbrauch orientiertes Gebäudekonzept, das auch eine optimierte Nutzung passiver Wärmequellen wie Sonneneinstrahlung zur Deckung des Wärmebedarfes voraussetzt. Nicht nur zertifizierte Gebäudestandards erhalten Unterstützung, sondern auch einzelne Optimierungen der Wärmedämmung oder etappierte Gebäu­- demodernisierungen. Weiterhin werden auch Warmwasserkollektoren und Holzheizungen gefördert.

Letztmals wurden die regionalen Fördermassnahmen 2015 angepasst. Aufgrund der Änderung der Förderprogramme von Bund und Kanton per Anfang 2017 waren auch regionale Anpassungen nötig.

Die Massnahmen stützen sich nun mehrheitlich auf bestehende kantonale Fördermassnahmen. (pd)

Die entsprechende Richtlinie ist bei den Standortgemeinden des betroffenen Gebäudes erhältlich oder auf der Webseite des Vereins St. Galler Rheintal, www.regionrheintal.ch, abrufbar.