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REGION: Biene hat 2017 zugelegt

Die Clientis Biene Bank im Rheintal weitete 2017 das Kundengeschäft deutlich aus, stärkte die Eigenmittel und steigerte den Jahresgewinn. Die Aktionäre sollen wieder eine steuerfreie Ausschüttung erhalten.
Von links: Urs Handermann (Leiter Services), Urs Schneider (Leiter Privatkunden), René Bognar (Vorsitzender der Geschäftsleitung) und Adrian Knechtle (Leiter Firmenkunden). (Bild: pd)

Von links: Urs Handermann (Leiter Services), Urs Schneider (Leiter Privatkunden), René Bognar (Vorsitzender der Geschäftsleitung) und Adrian Knechtle (Leiter Firmenkunden). (Bild: pd)

«Erfreulicherweise haben sich alle wesentlichen Kennzahlen positiv entwickelt», erklärt René Bognar, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Der Geschäfts­ertrag konnte gegenüber dem Vorjahr um 1,2% auf 13,4 Mio. Franken gesteigert werden. An diesem Ergebnis partizipiert der Anteil des Zinsgeschäftes mit 74,1% tiefer als in den Vorjahren, bleibt aber der wichtigste Ertragspfeiler. Der Grund des tieferen Wertes liegt darin, dass die Einnahmen aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft deutlich gewachsen sind auf 14,0% des Geschäftsertrags. Dazu beigetragen hat natürlich die positive Entwicklung der Finanzmärkte im letzten Jahr. Diese positive Entwicklung spiegelt aber auch die strategische Stossrichtung, sich von einer produktorientierten Spar- und Hypothekenbank zu einer modernen, dienstleistungsorientierten Beraterbank zu entwickeln.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 1,8% oder 135000 Franken, wobei es gelungen ist, den Sachaufwand gegenüber dem Vorjahr erneut zu senken, nachdem keine grösseren Investitionen bei den Kosten zu Buche schlugen. Die Personalkosten hingegen sind um 247000 Franken oder 6,5% gestiegen. Bei der Bank waren per Jahresende 33 Mitarbeitende mit insgesamt 29,9 Vollzeitstellen beschäftigt, zusätzlich absolvieren vier Lernende ihre kaufmännische Grundausbildung.

Der Jahresgewinn nach Steuern nahm um 4,1% auf 1,89 Mio. Franken zu. Das Eigenkapital wurde deutlich verstärkt und beläuft sich nun auf 77,1 Mio. Franken.

Mehr Kundengelder und Ausleihungen

Im vergangenen Geschäftsjahr nahmen die Ausleihungen an die Kunden um 3,3% auf 801,9 Mio. Franken zu, wobei das Gros der Zunahme wiederum auf die Hypothekarfinanzierungen zurückzuführen ist. Die Kundengelder stiegen um 4,4% auf 665,8 Mio. Franken. Damit konnte das erhöhte Ausleihungsvolumen vollständig durch die Kundengelder gedeckt werden.

An der Generalversammlung vom 14. April 2018 in Altstätten wird anstelle der Dividende wiederum eine Ausschüttung aus der «Reserve aus steuerbefreiten Kapitaleinlagen» beantragt. Diese Reserve wurde 2015 aus dem Agio der Kapitalerhöhung gebildet. Der Gesetzgeber erlaubt es, daraus steuerfreie Ausschüttungen vorzunehmen.

25 Regionalbanken mit neuem IT-Provider

25 Regionalbanken lassen ihre IT seit dem 1. Januar 2018 neu durch die Firma Inventx AG betreiben, darunter auch die Clientis Biene Bank im Rheintal. Konkret ist ­Inventx neuer Provider für den Rechenzentrumsbetrieb und das Application Management. Der reibungslos verlaufenen Umstellung zum Jahreswechsel und der erfolgreichen Betriebsaufnahme gingen monatelange und intensive Projektarbeiten voraus. Bezüglich der Anzahl Banken handelt es sich um den grössten IT-Wechsel der letzten Jahre in der Schweiz.

Verkauf der Liegenschaft in der Marktgasse

Die Bank betreibt im Städtli Altstätten an der Marktgasse eine Geschäftsstelle, die von den ­Kundinnen und Kunden rege genutzt wird. Für das Gebäude wurde der Biene Bank ein attraktives Kaufangebot unterbreitet. Da Immobilienbesitz und -verwaltung nicht zur Kernstrategie der Clientis Biene Bank im Rheintal ge­hören, hat der Verwaltungsrat ­beschlossen, das Gebäude zu ­verkaufen. Die Bankräume im Erdgeschoss werden jedoch zurückgemietet, um im Städtli ­weiterhin präsent zu bleiben.

Die Clientis Biene Bank in Altstätten will nach wie vor die bewegliche und agile Bank für Rheintalerinnen und Rheintaler bleiben. Trotzdem kommt auch eine Regionalbank nicht darum herum, den Prozess der Bankentransformation, der die Branche erfasst hat, mitzugestalten. Aus diesem Grund werden die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle in der Marktgasse ab 1. März 2018 auf den Vormittag (dienstags bis samstags, 8.30 bis 12 Uhr) beschränkt.

Neue Öffnungszeiten an den Schaltern

Gleichzeitig werden die Schalteröffnungszeiten an allen Standorten (Hauptsitz sowie Geschäftsstellen in Widnau und Rüthi) angepasst. In Rüthi hat die Filiale neu montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet. Der Hauptsitz in Altstätten und die Geschäftsstelle Widnau sind ab 1. März montags bis freitags von 8.30 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet. (pd)

Die wichtigsten Kennzahlen

2017 2016 Veränderung

(in 1000 CHF) (in 1000 CHF)

Bilanzsumme 915 418 886 974 + 3,2%

Ausleihungen an Kunden 801 898 776 003 + 3,3%

Kundengelder 665 776 637425 + 4,4%

Eigene Mittel (nach Gewinnverwendung) 77 057 73 147 + 5,3%

Geschäftsertrag 13 420 13 260 + 1,2%

Geschäftsaufwand –7531 –7396 + 1,8%

Geschäftserfolg 5269 4907 + 7,4%

Jahresgewinn 1887 1813 + 4,1%

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