Regen war auffälligster Akteur

Die grösste Überraschung am ersten Tag des Pokalturniers war der Au-Bernecker 2:0-Sieg gegen Widnau. Grosse Moral zeigte Gastgeber Rebstein beim 4:2 gegen Staad. Konstant war aber nur der Regen, der ohne Unterlass auf die Birkenau fiel.

Yves Solenthaler
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Sören Keller (hinten) im Sturm.

Sören Keller (hinten) im Sturm.

Fussball. Es war ein Wetter, das nicht zum Fussball gucken animierte, auch wenn die Mannschaft mit offensivem Spiel durchaus abwechslungsreiche Kost boten. So fielen pro Spiel (45 Minuten) 2,6 Tore, was überdurchschnittlich viel ist. Am meisten Tore erzielten Goldach – als einziges Team noch ohne Punktverlust – und Rebstein, das gegen Staad einen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Sieg verwandelte. Deshalb haben die Rebsteiner trotz Niederlage gegen Altstätten immer noch Chancen, endlich wieder einmal das eigene Turnier zu gewinnen.

In der Favoritenrolle sind aber andere Teams: Goldach in der Gruppe A sowie Au-Berneck und Diepoldsau – die in der direkten Begegnung die bisher einzige Nullnummer ablieferten – in der Gruppe B. Auch Titelverteidiger Widnau darf noch nicht abgeschrieben werden, verzeichnete aber gegen Au-Berneck einen Fehlstart und überzeugte auch beim Sieg gegen St. Margrethen nicht. Die Drittliga-Meister der letzten Saison trat nur vereinzelt mit Spielern des Fanionteams an. Weil so viele Feldspieler in den Ferien sind, musste gar Torhüter Sören Keller in der Offensive aushelfen.

Au-Berneck (links) düpierte Favorit Widnau.

Au-Berneck (links) düpierte Favorit Widnau.

Einsam auf der Trainerbank: St. Margrethens Coach Nino Vrenezi. (Bilder: ys)

Einsam auf der Trainerbank: St. Margrethens Coach Nino Vrenezi. (Bilder: ys)

Die Zuschauer suchten von Anfang an unter Regenschirmen Zuflucht.

Die Zuschauer suchten von Anfang an unter Regenschirmen Zuflucht.

Rebstein – Staad: Vom 0:2 zum 4:2.

Rebstein – Staad: Vom 0:2 zum 4:2.