Rebstein/Marbach: Familiäres Flair im Altersheim Geserhus soll erhalten bleiben

Die Detailplanung für das 25-Millionen-Projekt, den Neubau des Altersheims Geserhus, ist im Gang.

Drucken
Teilen
Das Geserhus-Neubauprojekt in Rebstein kommt im Herbst 2020 an einer ausserordentlichen Bürgerversammlung jeweils in Rebstein und Marbach zur Abstimmung. (Bild: Visualisierung Carlos Martinez Architekten)

Das Geserhus-Neubauprojekt in Rebstein kommt im Herbst 2020 an einer ausserordentlichen Bürgerversammlung jeweils in Rebstein und Marbach zur Abstimmung. (Bild: Visualisierung Carlos Martinez Architekten)

(pd) Im Herbst 2020 soll in Rebstein und Marbach an einer ausserordentlichen Bürgerversammlung über die Realisierung des neuen Altersheims entschieden werden.

Architekten, Bauherrenvertreter und Heimleitung arbeiten derzeit intensiv an der Detailplanung des Geserhus-Neubaus. Demnächst werden weitere Fachplaner beigezogen, damit der Bürgerschaft nächstes Jahr ein detailliertes Projekt zur Abstimmung vorgelegt werden kann. Geplant ist, dass im Herbst 2020 in den beiden Gemeinden Rebstein und Marbach je eine ausserordentliche Bürgerversammlung durchgeführt wird. An diesen wird über den Neubau sowie die zukünftige Nutzung der Villa Tanner und den Rückbau des heutigen «Neubaus» orientiert. Zudem werden die Bürgerinnen und Bürger über den benötigten Kredit befinden.

Keine Auswirkungen auf die Steuern

Der geplante Geserhus-Neubau kostet voraussichtlich rund 25 Millionen Franken. Die effektiven Baukosten können aufgrund der Tiefgaragengrösse noch etwas abweichen. Die Investitionen haben keine Auswirkungen auf die Steuerbelastung der beiden Gemeinden Rebstein und Marbach. Andreas Eggenberger, Gemeindepräsident von Rebstein und zugleich Präsident des Geserhus-Zweckverbands, erklärt:

«Das Altersheim ist selbsttragend. Es hat keine Folgen auf den Gemeindehaushalt. Dies betrifft auch die Abschreibungen und die Amortisationen.»

Zudem versichert Eggenberger, dass die Taxen auch nach dem Neubau nur im gewohntem Turnus und Rahmen angepasst werden und sicher nicht ins Unermessliche steigen. Beim Bau des neuen Altersheims sind die Nachhaltigkeit und die hohe Energiestandards zentrale Themen. Diesen wird entsprechende Bedeutung beigemessen.

Die Atmosphäre soll bleiben

Betreffend den betrieblichen Abläufen wird darauf geachtet, dass die Wege kurz sind und die Mitarbeitenden ihre Zeit künftig den Bewohnenden noch besser zur Verfügung stellen können. «Die familiäre und heimelige Atmosphäre muss bewahrt werden. Dies ist für mich die wichtigste und grösste Herausforderung. Schliesslich sollen sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner wohl fühlen», sagt Heimleiter Laurent Déverin.

Die Anteilnahme am gesellschaftlichen Leben sowie der zwischenmenschliche Austausch soll durch die Realisierung des Neubaus weiter gefördert werden. Sei dies durch Veranstaltungen oder Aktivitäten im Geserhus oder durch eine bessere Anbindung an das Dorf. Diese ist hingegen nicht Bestandteil des Geserhus-Projekts, sondern wird im Rahmen einer Neugestaltung des Dorfzentrums angegangen.