Rebsteiner Pokalturnier 2020 könnte als Geisterturnier in die Geschichte eingehen

Das 57. Pokalturnier des FC Rebstein ist auf Mittwoch, Freitag und Samstag, 15., 17. und 18.Juli, geplant. Durch die aktuell erfreuliche Entwicklung der Coronafallzahlen und dank verschiedener Lockerungen sieht der Verein Pokalturnierfreunde dem Turnier zuversichtlich entgegen.

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Auch in diesem Jahr wird in Rebstein das Pokalturnier stattfinden – allerdings ohne Festprogramm und möglicherweise auch ohne Zuschauerinnen und Zuschauer.

Auch in diesem Jahr wird in Rebstein das Pokalturnier stattfinden – allerdings ohne Festprogramm und möglicherweise auch ohne Zuschauerinnen und Zuschauer.

Bild: Archiv/ys

(ak) Ab Mitte Juni sind gemäss Pressekonferenz des Bundesrats vom 27. Mai unter Einhaltung entsprechender Schutzmassnahmen Fussball-Freundschaftsspiele wieder möglich.

Nach aktuellen Vorgaben gäbe es Geisterspiele

Die Devise des Organisationskomitees lautet deshalb: Kann Fussball gespielt werden, wird es ein Pokalturnier 2020 geben. Mindestens bis Ende August besteht ein landesweites Veranstaltungsverbot für Events mit über 1000 Besuchern. Heute ist darum schon klar: Es wird kein Festbetrieb wie in den Vorjahren geben.

Deshalb gilt der Fokus in diesem Jahr allein dem Fussball. Das sportliche Aufeinandertreffen findet am 15., 17. und 18.Juli statt. Das zurzeit realistischste Szenario würde Geisterspiele vorsehen, allerdings ist die Lage so unberechenbar, dass das Organisationskomitee hierzu bis zur nächsten Information des Bundesrates (24. Juni) keine abschliessenden Aussagen tätigen kann. Ein Turnier zu einem späteren Zeitpunkt, etwa kurz vor einem verspäteten Saisonbeginn, wäre ebenfalls möglich. Egal, in welcher Form das Pokalturnier ausgetragen wird, für OK-Präsident Roman Federer ist klar: «Wir machen, was möglich ist, werden nichts ausreizen und schon gar nichts erzwingen.»

Flexibilität des OK

Der Verein Pokalturnierfreunde setzt bei der Organisation auf die Flexibilität des OK und auf die vielen Helfenden aus dem FC Rebstein. «Dabei können wir auf die Erfahrung unserer Mitglieder und Helfenden zählen, die bereits vielfach mit unvorhersehbaren Situationen umgehen mussten. Deshalb blicken wir einem kurzfristigen Entscheid, wie das Turnier genau aussehen soll, zuversichtlich entgegen», sagt Roman Federer.