Rebstein verbucht einen Ertragsüberschuss

REBSTEIN. Der Gemeinderat Rebstein teilt mit, dass im Steuerplan dargelegt wird, in welchem Ausmass Steuern zu erheben sind. Grundsätzlich ist der Steuerfuss so anzusetzen, dass der Voranschlag ausgeglichen ist.

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REBSTEIN. Der Gemeinderat Rebstein teilt mit, dass im Steuerplan dargelegt wird, in welchem Ausmass Steuern zu erheben sind. Grundsätzlich ist der Steuerfuss so anzusetzen, dass der Voranschlag ausgeglichen ist.

Die einfache Steuer hat sich gegenüber dem Vorjahr um Fr. 205 585.93 oder um 3,1 Prozent erhöht. Im Steuerplan wurde mit einem mutmasslichen Ertrag von 6 600 000 Franken gerechnet. Der Gemeinderat rechnet im Voranschlag 2014 mit einer einfachen Steuer von 6 807 000 Franken.

Ertragsüberschuss

Die Rechnung 2013 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 312 547.50 ab, der in die Reserven für künftige Aufwandüberschüsse eingelegt wird. Die Reserve beträgt neu 4 541 839 Franken.

Die Rechnung schliesst somit um Fr. 1 901 147.50 besser ab als budgetiert. Dieser sehr positive Rechnungsabschluss wird im Wesentlichen durch die ausserordentlich hohen Erträge bei den Steuern für juristische Personen, bei den Grundstückgewinn-, Handänderungs- und Quellensteuern erzielt.

Steuerfuss bleibt bei 119 Prozent

Im Voranschlag 2014 wird die einfache Steuer mit 6 807 000 Franken budgetiert. Der Nettoaufwand der Primarschule steigt um 23 000 auf 5 774 000 Franken. Der Nettoaufwand der Oberstufenschulgemeinde Rebstein-Marbach steigt um 415 300 auf 3 902 000 Franken. Mit einem Gesamtaufwand von 18 720 500 Franken und einem Gesamtertrag von 17 171 200 Fr. resultiert ein Aufwandüberschuss von 1 549 300 Franken, der durch einen Bezug aus der Reserve für künftige Aufwandüberschüsse gedeckt wird. Eine Erhöhung des Steuerfusses von 119 Prozent kann somit vermieden werden. Beim Budgetieren wurde sehr darauf geachtet, dass die Aufwandpositionen realistisch, aber knapp budgetiert, die Erträge optimistisch, in vertretbarem Rahmen festgelegt wurden.

Rebstein hat 4387 Einwohner

Die Gemeinde Rebstein zählte am 31. Dezember 2013 insgesamt 4387 Einwohner. Das sind 20 Personen mehr als zu Beginn des Jahres.

Neue Schutzverordnung

Der Gemeinderat hat im Jahr 2009 die Objekte der Schutzverordnung überprüfen lassen. Die neue Schutzverordnung wurde am 18. November 2009 erlassen. Während der öffentlichen Auflage ist eine Einsprache eingegangen. Gegen den ablehnenden Entscheid des Gemeinderates wurde Rekurs erhoben. Aufgrund des Rekursverfahrens wurde vom Baudepartement am 24. Juni 2011 nur der Teil Kulturgüterschutz genehmigt. Das Baudepartement hat am 23. Juli 2013 über den Rekurs befunden. Dieser wurde mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht weitergezogen. Die Beschwerde wurde am 5. September 2013 wegen Nichtleistens des Kostenvorschusses abgeschrieben. Die Schutzverordnung (Teil Landschafts- und Naturschutz) wurde am 23. Januar 2014 durch das Baudepartement genehmigt.

Die Oberrheintaler Gemeinden Rebstein, Marbach, Rüthi und Oberriet präsentieren ein einheitliches Baureglement (siehe oben). Das Baureglement liegt zusammen mit dem Planungsbericht vom 4. März bis 2. April öffentlich auf. (gk)

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