Rebstein überzeugt offensiv

Gegen Besa gewinnen die Birkenauer gleich mit 5:1 (2:1) – Rebsteins erster Sieg im zweiten Spiel.

Remo Zollinger
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Die Offensivabteilung des FC Rebstein überzeugte beim 5:1 bei Besa, der Sieg hätte noch weit höher ausfallen können. Die St. Galler hingegen waren defensiv schwach und schnupperten nur kurze Zeit am Ausgleich. Wie schon gegen Stella Azzurra spielte sich Rebstein auch bei Besa St. Gallen zahlreiche Torchancen heraus. Die Effizienz wurde dabei gesteigert, aber nicht maximiert: Trotz fünf teils herrlich herausgespielten Toren blieb der Eindruck, dass noch mehr Tore hätten fallen können. Dennoch holte sich Rebstein auf überzeugende Art und Weise seinen ersten Dreierpack, der Sieg war nie wirklich in Gefahr. Besa, offensiv stark und defensiv schwach, hatte nur kurz nach dem Anschlusstreffer Oberwasser.

Überzeugender Rebsteiner Start

In den ersten 20 Spielminuten hatte Rebstein sechs gute Torchancen. Die erste bot sich Schranz, dessen Kopfball an die Latte gelenkt wurde. Mit der dritten Möglichkeit fiel dann der Führungstreffer: Nach einem katastrophalen Freistoss-Fehlpass von Besa bediente Nater mustergültig Ahmeti, der eiskalt zum 1:0 einschob. Drei Minuten später fiel dann bereits das 2:0. Reto Lüchinger fackelte nach einem abgelenkten Einwurf nicht lange und traf sehenswert mit links ins Eck.

Danach verlor Rebstein etwas den Faden, die spielstarken St. Galler kamen etwas auf und zwangen die Gäste in die Abwehr. So warf sich Mustafa einem Schuss gerade noch in den Weg, und nach einer guten halben Stunde fiel der Anschlusstreffer: Ein Angreifer von Besa wurde erst im Sechzehner irregulär gestoppt, der fällige Elfmeter verwandelt, und es stand 2:1. In der Folge hatten die Gastgeber ihre beste Phase, gewannen etwas mehr Spielanteile und fanden auch eine reelle Ausgleichschance vor, die aber per Kopf geradezu kläglich vergeben wurde.

Drei weitere Rebsteiner Tore

Nach dem Seitenwechsel hatten beide Mannschaften erneut je eine Chance, ehe das nächste Tor fiel – es war ein besonders sehenswertes. Köppel und Ahmeti überwanden das Mittelfeld mit einem doppelten Doppelpass, als Ahmeti alleine vor dem Tor der Gastgeber stand und das dritte Rebsteiner Tor erzielte. Vier Minuten später fiel dann die definitive Entscheidung, als Schranz nach einem Solo im Strafraum mit einem Foul gestoppt wurde. Marco Lüchinger nahm Anlauf und verwandelte den Penalty gewohnt souverän zum 4:1. In der Folge flachte die Partie ab, und es geschah nicht mehr viel Nennenswertes. Den Schlusspunkt setzte ein Verteidiger Besas, der eine Flanke von Tomasic per Kopf zum 5:1 für Rebstein ins eigene Tor beförderte.

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