Rebstein souverän zum Ligaerhalt

Der letzte Akt im Abstiegskampf in der 2. Liga blieb nicht lange spannend: Rebstein liess Diepoldsau-Schmitter beim 5:2 (3:1) keine Chance und musste die Schützenhilfe von anderen Teams nicht in Anspruch nehmen.

Remo Zollinger
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Rebsteins Dominik Eugster gehörte mit seinem Tor und seinen Assists zu den Rebsteiner Matchwinnern beim Sieg gegen Diepoldsau. (Bild: Remo Zollinger)

Rebsteins Dominik Eugster gehörte mit seinem Tor und seinen Assists zu den Rebsteiner Matchwinnern beim Sieg gegen Diepoldsau. (Bild: Remo Zollinger)

FUSSBALL. Das Wichtigste vorneweg: Der FC Rebstein bleibt in der 2. Liga regional. Er verdiente sich den Klassenerhalt durch einen nie gefährdeten 5:2-Sieg gegen den FC Diepoldsau, womit die Resultate der Konkurrenz aus der anderen Gruppe ins zweite Glied rückten. Den Rebsteinern gelang es, mit dem Druck klarzukommen und das Spiel mit grosser Überlegenheit für sich zu entscheiden. Diepoldsau ist mit fünf Gegentoren noch sehr gut bedient.

Entscheidung fällt rasch

Bereits nach einer Viertelstunde machte unter den Zuschauern der Zwischenstand aus Tägerwilen die Runde: Die Thurgauer lagen gegen den FC Goldach mit 2:0 vorne, womit Rebstein theoretisch gerettet war. Die Spieler auf dem Feld wussten dies zwar nicht, richtig nervös wurde das Geschehen aber trotzdem nie, da Rebstein nie Gefahr lief, den Vergleich mit Diepoldsau zu verlieren. Zu bestimmt, zu willig trat die Giger-Elf in diesem für sie entscheidenden Spiel auf.

Offensiver FCR trifft

Nach einigen hervorragenden Torchancen war es in der 23. Minute so weit; Eugster brach mit seinem 1:0 den Bann. Drei Zeigerumdrehungen später stand es dank Schranz schon 2:0, der bei seiner vierten Chance endlich ins Schwarze traf. Damit war die Messe gelesen, auch das sehenswerte Freistosstor von Erbek (31.) konnte Rebstein nicht mehr aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft wirkte befreit, beschwingt, spielte unaufhörlich nach vorne. Und traf mit Schranz (39.) noch vor der Pause zum entscheidenden 3:1. Diepoldsau-Goalie Eggenberger sorgte nach einem Flugkopfball von Kühnis dann dafür, dass es mit diesem Spielstand in die Pause ging.

Auch nach der Pause blieb der FCR die bessere Mannschaft, wobei das Spiel an Tempo verlor. Rasch fiel das vierte Rebsteiner Tor: Cokicli verwertete eine Hereingabe von Eugster mit einem satten Schuss unter die Latte zum 4:1. Es entwickelte sich nun ein Spiel, das frei von jeglichem Druck war: Rebstein war gerettet, Diepoldsau stiess an seine Grenzen. Dennoch gelang den Rheininslern ein zweites sehenswertes Tor, in der 62. Minute war es Jetmir Lakna, der mit einem Lobball auf 2:4 verkürzte.

Schranz ist Dreifach-Torschütze

Allgemein hinterliess das schon vor einiger Zeit abgestiegene Diepoldsau keinen negativen Eindruck. Die Gäste liessen sich zu keinem Zeitpunkt gehen, blieben immer im Spiel und versuchten, ihren Beitrag dazu zu leisten. Das letzte Tor war dennoch dem FC Rebstein vorbehalten: Schranz erzielte in der 78. Minute nach einer Billard-Szene sein drittes Tor, womit er zum Matchwinner avancierte. Der Rest der Spiels waren drei gelbe Karten und einige Chancen, die vergeben wurden. – Und die Erkenntnis, dass Rebstein auch in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen wird.

Die Rückrunde lief zwar nicht nach Wunsch, unter dem Strich rettete sich der FC Rebstein mit 27 Punkten aber doch mehr oder weniger souverän. Für die junge Mannschaft des FC Diepoldsau-Schmitter geht es indes ab kommendem Sommer in der 3. Liga weiter.

Rebstein verabschiedete Goalie Nuno Giumaraes (nach einer Saison zu Rorschacherberg) und Patrick Nater, der sich nach acht Jahren im Fanionteam der zweiten Mannschaft anschliesst. Gar 15 Jahre lang trug Reto «Beda» Lüchinger (links) das grün-weisse Trikot. Zum Abschied erhielt der Stürmer ein neues Zuhause für seinen Vierbeiner. (rez) (Bild: Remo Zollinger)

Rebstein verabschiedete Goalie Nuno Giumaraes (nach einer Saison zu Rorschacherberg) und Patrick Nater, der sich nach acht Jahren im Fanionteam der zweiten Mannschaft anschliesst. Gar 15 Jahre lang trug Reto «Beda» Lüchinger (links) das grün-weisse Trikot. Zum Abschied erhielt der Stürmer ein neues Zuhause für seinen Vierbeiner. (rez) (Bild: Remo Zollinger)