REBSTEIN: Perlen des Morgenlandes

Am Sonntag, 14 Mai, um 17.05 Uhr präsentiert das Ensemble Shiraz in der katholischen Kirche altpersische Musik.

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Der Vorarlberger Star-Cellist Kian Soltani (25) wird in diesem Jahr mit dem renommierten Leonard-Bernstein-Award ausgezeichnet und hat sich damit definitiv auf der höchsten Ebene der neuen Cellisten-Generation etabliert. Als Mitglied im Ensemble Shiraz seines Vaters Khosro Soltani wendet er sich in Rebstein seinen persischen Wurzeln zu. Khosro Soltani wurde als begnadeter Musikpädagoge für Panflöte und Fagott wahrgenommen. Konzerte seines Ensembles Da Capo lockten jeweils mehrere Hundert Zuhörende in die Rebsteiner Kirche. Er ist aber auch ein international beachteter Interpret persischer Musik. Mit dem von ihm gegründeten Ensemble Shiraz spielt er seit Anfang der 1980er-Jahre erfolgreiche Konzerte in Europa und Amerika. Am 10. Mai wird Shiraz in Berlin konzertieren und jenes Konzert «Perlen des Morgenlandes – altpersische Musik» am 14. Mai auf Einladung der Pfarrei St. Sebastian in der Kirche Rebstein darbieten. Der Eintritt ist frei, Kollekte

Im Shiraz-Ensemble erklingen jene Instrumente, die den typischen Klang der persischen Musik ausmachen. Die Flöten Ney und Duduk (Khorsro Soltani) sind die melodieführenden Instrumente. Ihnen zur Seite gestellt ist die Kemantsche (Kian Soltani), eine Schossgeige. Ein starkes rhythmisches Fundament bilden die Tombak, eine hölzerne Bechertrommel, und die Daf, ein Kettentamburin (Mohamad Ghavihelm). Überdies singen die Sängerin Sepideh Raissadat und der Sänger Arjang Seyfizadeh, die gleichzeitig die Langhalslauten Tar und Setar spielen. Für Kian Soltani ist in der persischen Musik die musikalische Sprache die Herausforderung. Damit sei auch die Kunst des Improvisierens gemeint. Improvisation sei immer ein Risiko, man wisse nie, was genau dabei herauskomme. (pd)