REBSTEIN: Neue Auflagen für Funkensamstag

Die Jungwacht und der Blauring bekommen es mit strengeren Vorschriften zu tun: Für den Funkensamstag gelten ab 2017 einige neue Regeln.

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Bevor der Funken schön lodert, müssen die Organisatoren verschiedene neue Auflagen erfüllen.Archivbild: Urs Jaudas

Bevor der Funken schön lodert, müssen die Organisatoren verschiedene neue Auflagen erfüllen.Archivbild: Urs Jaudas

Durch immer schärfere Vorschriften der Luftreinhalteverordnung sowie der Umweltschutzgesetzgebung müssen die Organisatoren neue Auflagen für die Durchführung des Funkenanlasses erfüllen. Um die Feinstaub-Emissionen auf ein Mi­nimum zu reduzieren, werden daher ab dem Funken 2017 verschiedene neue Regelungen in Kraft treten. Das gibt die Gemeinde Rebstein in einer Mitteilung bekannt.

Um die neuen Regeln einzuhalten, werden die Jungwacht und der Blauring folgende Punkte umsetzen müssen: Es ist verboten, Grünzeug oder nasses beziehungsweise feuchtes Schnittgut zu verbrennen. Es darf nur noch Schnittgut verbrannt werden, das mindestens zwei Wochen vor dem Funken geschnitten wurde. Alles Holz, das verbrannt werden soll, muss zudem mindestens zwei Wochen vor dem Funkenanlass durch die Organisatoren begutachtet werden. Das kontrollierte Schnittgut wird dann durch die Jungwacht und den Blauring am Funkensamstag abgeholt.

Die Lieferung von Holz ist nur noch zu bestimmten Zeiten, die vor dem Funken publiziert werden, möglich. Das gelieferte Holz wird kontrolliert und muss unter Umständen, falls es zu nass bzw. zu feucht ist, wieder mitgenommen werden. Es ist verboten, Holz ausserhalb der publizierten Annahmezeiten zu deponieren. Ebenso bleibt es verboten, am Funkensamstag Abfall, Harasse, Paletten, Möbel, mehrfach geschnittenes oder behandeltes Holz zu verbrennen.

Die Gemeinde Rebstein hofft, diese Auflagen durch dieZusammenarbeit mit der Bevölkerung einwandfrei zu erfüllen und hofft auf zahlreiches Erscheinen am Funkensamstag.

Gemeinderat empfiehlt Hundehaltern einen Kurs

Per Ende Jahr wird das nationale Hundekurs-Obligatorium abgeschafft. Da im kantonalen Hundegesetz keine Bestimmungen zu einer generellen Kurspflicht enthalten sind, müssen die Hundehalter im Kanton St. Gallen auch in Zukunft keine obligatorischen Kurse besuchen.

Trotzdem gilt für alle Hundehalter die Sorgfaltspflicht. Hat ein Halter keine Kontrolle über seinen Hund, kann er strafrechtlich belangt werden. Der Gemeinderat empfiehlt deshalb allen Hundehaltern – vor allem denjenigen, die zum ersten Mal einen Hund halten – den Besuch der Hunde-Erziehungskurse.

Eine Übersicht über Kurse und deren Anbieter ist auf der Internetseite des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zu finden. Die Gemeinde erinnert zudem daran, dass alle Hunde seit dem 1. Januar 2016 in der nationalen Hunde-Datenbank Amicus erfasst sein müssen. (gk/red)