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REBSTEIN: Neubau statt Ausbau

Nach dem offiziellen Spatenstich soll es nicht länger als ein halbes Jahr dauern, bis das Betriebsgebäude der Firma Erker Druck im Industriegebiet Flussgraben bezugsbereit sein wird.
Susi Miara
Zum symbolischen «Spatenschlag» versammelten sich Handwerker, Freunde, Nachbarn, Bauplaner und Behördenmitglieder. (Bild: Susi Miara)

Zum symbolischen «Spatenschlag» versammelten sich Handwerker, Freunde, Nachbarn, Bauplaner und Behördenmitglieder. (Bild: Susi Miara)

Susi Miara

Bereits seit 2013 plant Andi Kehl, Firmenchef der Erker Druck, Rebstein, den Betrieb auszubauen. Ursprünglich wollte er hinter dem Firmengebäude an der Bergstrasse ein neues Betriebsgebäude erstellen. Aus kosten- und betriebstechnischen Gründen rieten die Bauplaner von diesem Projekt ab und schlugen stattdessen vor, einen Käufer für die Liegenschaft zu suchen und sich gleichzeitig auf die Suche nach Industrieland zu begeben. Im letzten August konnte Andi Kehl die Liegenschaft an der Bergstrasse verkaufen und gleichzeitig die Baurechtsverträge mit der Ortsgemeinde für das Bauland im Industriegebiet Flussgraben un­terzeichnen.

An der Bergstrasse entstehen 28 neue Wohnungen. Die Firma Erker Druck wird im Sommer ihr neues, dreigeschossiges Gebäude beziehen. Genug Platz findet im Erdgeschoss die Druckerei. «Wir können nun die Arbeitsabläufe optimieren», sagt Kehl. Die Büroräume im ersten Obergeschoss sollen vermietet werden, und im zweiten Obergeschoss wird für den Besitzer eine Attikawohnung erstellt.

«Gebaut wird komplett im Holzbau», erklärt Norbert Schönauer von Schönauer + Graf AG. Sogar der Liftschacht werde als Holzbau nach den neusten Vorschriften als Fluchtweg ausgeführt. Im November konnte bereits mit den Pfahlfundationen gestartet werden.

Diese Woche beginnt der Baumeister mit der Bodenplatte. Mitte Juli werden die Maschinen der Druckerei ins neue Betriebsgebäude gezügelt.

Speziell war dann auch der symbolische «Spatenschlag», denn anstatt einer Schaufel, hielten die Gäste eine Axt in der Hand. Andi Kehl stellte den zahlreich erschienenen Gästen kurz seine Firma vor, die von seinem Vater Ernst Kehl 1974 gegründet wurde. Angefangen in der ehemaligen Bäckerei Ruppanner an der Wiesenstrasse, wo seine Mutter auch noch ein Lebensmittelgeschäft führte, über den Kauf der Liegenschaft Schiffli an der Bergstrasse von der Firma Jacob Rohner bis zur Geschäftsübernahme durch den jungen Schriftsetzer Andi Kehl und dem stetigen Ausbau, verbunden mit Investitionen zu einem modernen Druckereibetrieb. «Mittlerweile sind wir so vielseitig eingerichtet, dass wir für einige Druckereien in der Umgebung Aufträge ausführen dürfen», sagte Kehl. Er freue sich, dass er bald in einem neuen, top eingerichteten Fabrikgebäude mit mehr Platz für die Maschinen die Produktion ausbauen und weiterentwickeln könne.

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