Rebstein meldet sich zurück

Nach zwei Niederlagen gewinnt Rebstein auswärts gegen Schluein Ilanz hoch mit 4:1 (2:0).

Remo Zollinger
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FUSSBALL. Der FCR trumpft meist dann auf, wenn er in Bedrängnis gerät. Da die ersten beiden Spiele in der Rückrunde verloren gingen, kam dem Spiel bei Schluein Ilanz eine grosse Bedeutung zu: Eine Niederlage hätte die Giger-Elf in Bedrängnis gebracht. Mit dem 4:1-Sieg hat sich der FCR aber wieder Luft verschafft.

Erneut frühe Führung

Wie schon in Weesen ging Rebstein in Schluein nach wenigen Minuten in Führung. Erneut hiess der Torschütze André Baiao, diesmal traf er per Penalty zum 1:0. Zuvor hatte Schlueins Vinzens die Latte getroffen, kurz darauf war die Reihe an Bearth, der Federer und Kühnis austanzte, seinen Abschluss aber von Baumgartner abgewehrt sah – die Gastgeber hatten also durchaus auch ihre Chancen. Es sollten ihre besten gewesen sein.

Denn diesmal ging Rebstein mit seiner frühen Führung nicht so naiv um wie in Weesen. In einer ruppigen Partie übernahm Rebstein das Kommando, gestand dem Gegner nicht mehr viel Raum zu. Das 2:0 (43.) für Grün-Weiss war verdient, wenngleich Lüchinger bei seinem Tor von einer Unsicherheit von Goalie Studer profitierte.

Nach dem Seitenwechsel reagierten die Bündner, gute Chancen konnten sie aber nicht herausspielen. Rebstein hingegen schon: Kühnis vergab nach Eckbällen gleich zwei Riesenchancen zur Vorentscheidung. So war diese in der 57. Minute Köppel vorbehalten: Er erhöhte mit einem herrlichen Kopfball auf 3:0.

Beide treffen noch einmal

Das Spiel schien gelaufen, was sich beinahe als Trugschluss erwies: Matej Schwendt verkürzte eine Viertelstunde vor Schluss auf 1:3, was eine Schlueiner Druckphase zur Folge hatte. Rebstein liess aber nichts mehr anbrennen und profitierte selbst von einem Konter, um die definitive Entscheidung herbeizuführen. So war es in der 86. Minute Tomasic, der Vasic lancierte. Die Rebsteiner Nummer 10 schloss den lehrbuchmässigen Konter mit dem 4:1 ab. Es bedeutete den Endstand, da Baiao kurz später noch ein schöner Lobball knapp neben das Tor setzte.

Mit dem wichtigen Sieg schliesst sich ein Kreis: Im Herbst 2013 verlor Rebstein in Schluein mit 1:6, was das Ende der Ära Vrenezi/Savoldelli bedeutete – und über einen kleinen Umweg die Ära Giger einleitete.