Rebstein ist erster Verfolger

Rebstein geht mit einem Punkt Rückstand auf Leader St. Margrethen als Tabellenzweiter in die Winterpause.

Remo Zollinger
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FC Rebstein. Die Gewissheit, dass wir es in den eigenen Füssen haben, stimmt uns optimistisch, schaut Trainer Michael Lehnherr voraus. Lange Zeit bewegten sich Rebstein und St. Margrethen im Gleichschritt.

Niederlage als Befreiung

Die Direktbegegnung auf der Birkenau endete 2:2, beide Mannschaften überzeugten. Rebstein konnte in der Folge nicht mehr ganz an die vorher gezeigten Leistungen anknüpfen.

Die Niederlage war nur mehr eine Frage der Zeit: Schrammten die Rebsteiner in Staad nur haarscharf daran vorbei, so wurde sie gegen Au-Berneck zur Tatsache.

Da Au-Berneck kurz später auch St. Margrethen ärgerte, ist die Niederlage kein Beinbruch, sagt Präsident Hasa Steiner: «Vielleicht war sie für uns sogar eine Art Befreiung.»

Gegen Ende Spannung abgebaut

«Nach dem Spiel gegen St. Margrethen ging die Spannung etwas verloren. Wir setzten uns selbst zu sehr unter Druck», bilanziert Steiner, während Trainer Lehnherr anfügt, dass auch die dünne Kader-Situation mit vielen Verletzten ihren Einfluss hatte: «Wir hatten stets sehr viele Umstellungen, kaum zweimal in Folge die gleiche Elf auf dem Platz. Dies führte auch zu einer gewissen Müdigkeit, wir waren gegen Ende etwas ausgelaugt.

» In der Winterpause besteht nun die Möglichkeit, das Kader etwas aufzustocken, Rebstein schaut sich nach Verstärkungen um. «Wir werden uns aber nicht auf ein Wettrüsten einlassen, sondern uns vielmehr auf uns selbst konzentrieren», sagt Präsident Steiner dazu.

Grundsätzlich auf Kurs

Insgesamt ist man in Rebstein mit der Hinrunde aber zufrieden.

«Wir stehen auf dem zweiten Rang, sind auf Tuchfühlung mit der Spitze und haben alle Optionen, anzugreifen, gibt sich Trainer Lehnherr optimistisch. Auch Steiner sieht dies so: «Wir haben es in den eigenen Füssen. Wir werden das Saisonziel, den Aufstieg in die zweite Liga, weiterhin konzentriert verfolgen.» Dies muss vorerst ohne Philipp Kühnis geschehen: Der Innenverteidiger hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

Eine bittere Pille für den FC Rebstein, zeigte seine Formkurve doch bis zur Verletzung stark nach oben.

Zufrieden mit den Jungen

Zufrieden ist man auch mit dem anderen Neuzugang Dominik Eugster, der sich zu einer Teamstütze entwickelt hat. Ein besonderes Kränzchen winden der Trainer und der Präsident auch den jungen Spielern: Köppel, Schranz und Tomasic haben sich zu Stammspielern entwickelt, auch Nüesch konnte mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen.

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