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REBSTEIN: GLP macht sich für Rhesi stark

Der Widerstand gegen das Hochwasserschutzprojekt am Rhein sei «grob fahrlässig», meinte der Präsident der Rheintaler Grünliberalen, Benno B. A. Stadler, gestern am Neujahrsapéro der Partei.
Max Tinner
«Es braucht uns – mit jedem Tag mehr.» Die Rheintaler Grünliberalen prosten sich auf ein erfolgreiches 2018 zu. (Bild: Max Tinner)

«Es braucht uns – mit jedem Tag mehr.» Die Rheintaler Grünliberalen prosten sich auf ein erfolgreiches 2018 zu. (Bild: Max Tinner)

Max Tinner

Den Widerstand vor allem der Bauern gegen das Hochwasserschutzprojekt Rhesi bezeichnet GLP-Rheintal-Präsident Benno B. A. Stadler als «grob fahrlässig». Das Rheintal sei der Wirtschaftsmotor des Kantons. Käme es zu einem Dammbruch, wären die betroffenen Firmen und ihre Arbeitsplätze für das Tal verloren. Definitiv, ist Stadler überzeugt: «Die Firmen würden bestimmt nicht hier bleiben».

Rhesi liege aber auch im Interesse der Bauern selbst, betonte er: «Unsere Böden in der Rheinebene saufen immer mehr ins Grundwasser ab.» Mit der Realisierung des Hochwasserschutzprojektes am Rhein wären aber auch grossflächige Bodenverbesserungen möglich.

Lebensgrundlagen erhalten

Die GLP werde sich auch künftig für den Erhalt der Lebensgrundlagen stark machen und dabei auf ein ausgewogenes Verhältnis von Ökologie, Ökonomie und Sozialem achten, versprach Benno B. A. Stadler. Komme nur etwas davon zu kurz, gerate das System in Schieflage – wie ein Tisch mit drei Beinen, an dem man eines der Beine kürze.

«Es braucht uns – mit jedem Tag mehr», meinte der GLP-Rheintal-Präsident. Die grossen Parteien sieht er immer öfter Extrempositionen einnehmen. Die politische Mitte werde zusehends schmal. «Da braucht es die GLP mit ihren vernünftigen Lösungen», folgerte Stadler.

Manchmal scheine ihm, die grossen Parteien erfänden geradezu Probleme und betrieben damit Angstmacherei, meinte er weiter. Das Verhüllungsverbot, das der Kantonsrat verabschiedet hat, gehört für ihn in diese Kategorie. Stadler rief dazu auf, das Referendum, das die Junge GLP zusammen mit anderen Jungparteien ergriffen hat, zu unterstützen. Ebenso die Initiative für sauberes Trinkwasser, die am 18. Januar beim Bund eingereicht werde.

Die GLP ist allerdings eine kleine Kraft. Auch im Rheintal. Von den 30 Mitgliedern der Kreispartei kamen gestern gerade einmal sechs an die Neujahrsbegrüssung im «Punto Verde» in Rebstein – sowie als Gast der Toggenburger Regionalparteipräsident, Andreas Alther. Als gutes Omen für ein Erstarken der Grünliberalen sieht Benno B. A. Stadler immerhin die Wahl Sonja Lüthis in den St. Galler Stadtrat.

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