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REBSTEIN: Gemütlich ins neue Jahr gestartet

Der Einwohnerverein lud die Bevölkerung vors Progy zum Neujahrsapéro ein. Viele kamen und lauschten bei Gerstensuppe und Punsch Sandro Hess’ Worten.
Dem Publikum gefielen die Auftritte von Sandro Hess und dem Musikverein. (Bild: Remo Zollinger)

Dem Publikum gefielen die Auftritte von Sandro Hess und dem Musikverein. (Bild: Remo Zollinger)

Mit dem Festredner Sandro Hess trat einer auf, der zwar kein Rebsteiner, mit dem Dorf aber eng verbunden ist. Besonders mit dem Oberstufenschulhaus: Als Kind verbrachte er manchmal dort seine Freizeit, weil sein Vater dort lehrte. Dann besuchte Sandro Hess vor seinem Umzug nach Oberriet ein Jahr lang dort die Schule – und schliesslich arbeitete er einige Jahre als Lehrer in der Oberstufe Rebstein-Marbach.

Sandro Hess kennt das Dorf gut, er sei kein «fremder Fötzel», obwohl er nicht in Rebstein wohne. Und er sei schon gar nicht da, um als Balgacher den Rebsteinern Ratschläge zu geben. Die Diskussion um die mögliche Fusion mit Marbach verfolge er aber aufmerksam.

Standhaft, furchtlos, mit viel Ausdauer

Seine Rede stellte der CVP-Kantonsrat in grössere Zusammenhänge. Er lobte die Rheintaler als standhaftes Volk, das sich nahe stehe. Die Rheintaler würden sich auch nicht von heftigen Föhnstürmen den Garaus machen lassen. Und sie hätten Ausdauer: «Bei vielen war die letzte Nacht wohl kurz, dafür fröhlich – und jetzt stehen wir schon wieder bei einem Apéro.» Die Lacher im Bierdorf waren ihm gewiss.

Obwohl ihm dies gut gelang, war Sandro Hess nicht nur gekommen, um Sprüche zu klopfen. Im Kern erinnerte er die Besucher der Neujahresbegrüssung daran, den eigenen Kopf zu behalten und diesen auch zu be­nutzen. «Schwierigkeiten wird es auch 2018 genug geben», sagte er. Es sei daher wichtig, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern sich der Realität zu stellen und ehrlichen Lösungswillen zu beweisen.

Niemand komme darum herum, Kompromisse einzugehen. Probleme könnten jedoch nur gelöst werden, wenn es einen Dialog gebe. Und einen Dialog gebe es nur, wenn sich die Leute aktiv für etwas einsetzen würden. Ein Dorn im Auge ist dem Politiker die «grassierende Gleichgültigkeit der Allgemeinheit gegenüber, die sich wie ein Pilz in unsere Demokratie zu fressen scheint». Mehr denn je seien die Leute gefragt, sich selbstständig eine Meinung zu bilden, diese zu vertreten und einzubringen.

Viel Publikum beim noch nicht ganz fertigen Progy

Viele Rebsteinerinnen und Rebsteiner waren der Einladung des Einwohnervereins gefolgt, gemeinsam auf das neue Jahr anzustossen. Den Besuchern gefiel, was der Verein ihnen bot: Eine wärmende Gerstensuppe, Getränke und eine gemütliche Atmosphäre, abgerundet von einem schönen Auftritt des Musikvereins Rebstein.

Als der Apéro begann, war es im Freien noch freundlich. Einigen wurde es später dann aber doch etwas zu kühl: Sie gingen in die Progyhalle, wo sie das neue Foyer unter die Lupe nahmen. Noch nicht ganz fertig ist das Progy draussen – das kommt 2018.

Remo Zollinger

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