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REBSTEIN: Firmen können Neubauten planen

227 Ortsbürgerinnen und Ortsbürger stimmten gestern Abend allen Anträgen zu. Ausser der Rechnung 2016 und dem Budget 2017 bewilligten sie die Abgabe von Industrieland an zwei Firmen im Baurecht.
Kurt Latzer
Ortsgemeindepräsident Ernst Schönauer (links) verabschiedete vier Personen, die sich um die Ortsgemeinde verdient gemacht haben, von rechts: Peter Graf, Gestaltungskommission; Bernadette Graf, Stimmenzählerin; Rita Rohner, GPK; Doris Litscher, Ortsverwaltungsrätin. (Bild: Kurt Latzer)

Ortsgemeindepräsident Ernst Schönauer (links) verabschiedete vier Personen, die sich um die Ortsgemeinde verdient gemacht haben, von rechts: Peter Graf, Gestaltungskommission; Bernadette Graf, Stimmenzählerin; Rita Rohner, GPK; Doris Litscher, Ortsverwaltungsrätin. (Bild: Kurt Latzer)

Kurt Latzer

Hansruedi Freund und die Firma Schönauer + Graf können an der Industriestrasse ihre neuen Firmengebäude planen. Die Ortsbürgerinnen und Ortsbürger haben gestern Abend in der Progyhalle den Ortsverwaltungsrat ermächtigt, mit den beiden Unternehmen einen Baurechtsvertrag von mindestens 50 Jahren abzuschliessen. «Die Ortsgemeinde Buchs hat etwa 300 Baurechtsverträge und denen geht es gut», sagte Ernst Schönauer. Den Boden nicht verkaufen zu müssen und ein Mitspracherecht zu behalten, nannte Schönauer als Vorteil. Er versicherte den Bürgerinnen und Bürgern, die Verträge kämen erst zustande, wenn die Baubewilligungen vorliegen.

Es gibt nicht gleich neue Arbeitsplätze

In der allgemeinen Umfrage wollte Otto Graf wissen, ob die Ortsgemeinde bei der Vergabe von Boden auch auf die Zahl neuer Arbeitsplätze achte. «Uns wie auch der Politischen Gemeinde sind die Arbeitsplätze ein grosses Anliegen», sagte Ernst Schönauer. Die zwei Firmen, die einen Neubau planen, böten von Beginn weg keine neuen Arbeitsplätze an. «Aber mit der Möglichkeit, hier zu bauen, besteht das Potenzial für neue Arbeitsplätze», sagte der Ortsgemeindepräsident. Die Ortsgemeinde habe mehrere Interessenten für die Parzellen gehabt. Einer habe wegen des für ihn zu schlechten Untergrundes abgesagt, anderen habe vielleicht die Verhandlungen im Zusammenhang mit der neuen Erschliessungsstrasse zu lange gedauert.

Fernwärme-Projekt dauert länger

In seinem Rückblick auf 2016 ging Ernst Schönauer neben anderen Themen auf die Arbeit der Rheintal Forst AG und die Wald-Holz-Energie AG ein. Das Ergebnis beider Unternehmen sei sehr positiv, beide Firmen könnten deshalb Dividende ausschütten.

Den Projektierungskredit von 80 000 Franken, die die Bürgerschaft letztes Jahr für das Projekt Fernwärme gesprochen hatte, habe man nicht gebraucht, weil der Ortsverwaltungsrat mehr Zeit für Abklärungen brauche. «Die Akquisitionsfrage wollen wir bis Ende Juli abschliessen, damit wir im November ein konkretes Projekt vorlegen können. Die Umsetzung ist bis Herbst 2018 geplant», sagte Ernst Schön- auer.

Positives berichtete der Ortsgemeindepräsident über die Finanzen. Die Jahresrechnung 2016, für die der Rat einen Verlust budgetiert hatte, schliesst mit einer Besserstellung von gut 95 000 Franken. Das Budget 2017 ist mit einem Aufwandüberschuss von 2700 Franken praktisch ausgeglichen. Wie die zwei Anträge für die Baurechtsverträge bewilligten die 227 Stimmberechtigten die Rechnung und das Budget ohne Gegenstimme.

Bevor Ernst Schönauer zum Bürgerimbiss bat, wurden vier Personen, die sich um die Ortsgemeinde Rebstein verdient gemacht hatten, mit einem Präsent und dem Applaus der Bürgerschaft offiziell verabschiedet.

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