REBSTEIN: Fasnachtsfieber nimmt kein Ende

Zum elften Mal fand die Tätscher-Nacht im Progy-Zentrum statt und zum elften Mal war sie total ­ausverkauft. Fasnachtswütige versammelten sich noch bis 22.30 Uhr vor der Halle in der Hoffnung auf Einlass.

Valentina Thurnherr
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Um 23.30 Uhr hatte die Gastgeber-Gugge Burgtätscher ihren grossen Auftritt. (Bild: Lukas Wirth)

Um 23.30 Uhr hatte die Gastgeber-Gugge Burgtätscher ihren grossen Auftritt. (Bild: Lukas Wirth)

Valentina Thurnherr

Schon eine Woche vor dem Anlass waren im Vorverkauf keine Tickets mehr erhältlich. An der Abendkasse boten die Burgtät­scher noch rund 100 Eintritte an, die jedoch noch vor 20 Uhr ausverkauft waren. «Wir dürfen wegen des Brandschutzes maximal 800 Leute in die Halle lassen», sagte Lukas Wirth, Tourmanager und Aktuar der Burgtätscher. Den ganzen Abend über erhielt er noch Anfragen, ob weitere Tickets verfügbar sind. So einfach gaben die Vollblut-Fasnächtler im Rheintal dann doch nicht auf. Sie warteten noch bis weit nach 22 Uhr geduldig vor der Halle.

Einige erste Male an der elften Tätscher-Nacht

Jedes Jahr versammeln sich die Guggen vor dem Maskenball in der Halle, um ihre Auftrittszeiten beim Harrassenstemmen auszuwerten. «Dieses Jahr hatten wir erstmals ein Unentschieden», sagte Wirth. «Die Rhii-Jooli und die Güggigässler hatten Gleichstand, und so mussten wir den Gewinner per Münzentscheid ermitteln.» Die beliebte Auftrittszeit um 22.45 Uhr, vor den Burgtätschern, erspielten sich so die Güggigässler aus Hinterforst. Stolz zeigten sich die Burgtätscher auch, weil sie an der «Ice Beer Bar» das neue Eisbier der Sonnenbräu bewerben durften. Das «Ice Beer» wurde in diesem Jahr von der Brauerei lanciert und erfreute sich grosser Beliebtheit.

Einmal mehr zeigten auch die Rheintaler, dass sie absolute Fasnachts-Stimmungsbomben sind. Beim Auftritt der Rhii-Jooli aus Rüthi explodierte die Stimmung förmlich. Als die Guggen das Lied «Monsta» der deutschen Gruppe Culcha Candela anstimmten, sangen die Besucher lauthals mit. Und als ein Medley von Robbie Williams mit Hits wie «Angels» folgte, waren auch schon Hunderte Arme in der Luft. Williams hätte seine wahre Freude an der Hingabe der Fasnächtler gehabt.