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REBSTEIN: Dschungelfieber mit Ansteckungsgefahr

So wie die Urwaldtiere Mogli für den Dschungel begeistern, so überträgt sich die unbändige Musizierlust von den beiden Dirigenten auf die Musiker. Das macht den Musikverein Rebstein so erfolgreich.
Thomas Widmer
Der Musikverein Rebstein im Farbenrausch, mit Leidenschaft und fettem Sound. (Bilder: Thomas Widmer)

Der Musikverein Rebstein im Farbenrausch, mit Leidenschaft und fettem Sound. (Bilder: Thomas Widmer)

Thomas Widmer

Jugendmusikdirigent Mario Haltinner und Musikvereinsdirigent Lukas Würmli haben eines gemeinsam: Die sichtbare Begeisterung für Musik, mit der sie ihre Schützlinge anstecken. Haltinner hat sein Saxofon öfter in der Hand als den Dirigentenstab, führt mit den Jungmusikern lustvolle Solo-Duelle und gibt ihnen Raum zur eigenen Entfaltung. Würmli heizt mit seinem Maceo-Parker-mässigen Auftritt ein, auch er am Saxofon. Sicher ist: Die beiden Dirigenten brauchen keinen Dschungel, um Leidenschaft zu entfachen. In der Arktis würden einfach die Gletscher schmelzen.

Jugendmusik: So funky, dass es funkt

Am Freitag und Samstag hat der Musikverein Rebstein für einen vollen Progy-Dschungel gesorgt. Allerdings braucht man bei Hunger nicht auf die Bäume zu klettern, sondern wird vom Serviceteam aufmerksam verpflegt. Und die Schätze finden sich nicht in schwer zugänglichem Lianen-Gewirr, sondern schön drapiert auf dem Gabentisch. Dazu passt der Opener «The Monkey Song» der Jugendmusik perfekt. Die Jungmusiker wirken nicht von aussen gelenkt, sondern von innen befeuert. Das zeigt sich auch an den wunderbaren Soli von Janis Fehr und Lukas Ryffel, Tenorsax, Manuel Graf, Trompete, und Cindy Hengartner, Xylophon. Als Zugabe gibt’s einen hinreissenden Funky Dance dreier Jungmusiker, von den Bandkollegen mit Power begleitet.

Bunte Stilpalette im Farbenrausch

Mit «Welcome To The Jungle» setzt Lukas Würmli eine Duftmarke, die das Dschungelprogramm von A bis Z bezaubert, amüsant moderiert von Julia Kuratli als Mogli und Pierashath Kathimaralai als Baloo. Marcel Frei, Baritonsax, und Valeria Emmert, Querflöte, verleihen «Jungle Book II» eine besondere Note. Eindrücklich soliert Posaunist Kurt Boll in «Over The Rainbow». Bei ausgewählten Highlights aus dem «Tarzan»-Soundtrack und «Viva Brasil» reisst das Schlagzeugregister mit Marvin Ebneter, Pierashath Kathimaralai, Hans Ryffel, Valentin Stadler und Dominik Traxler das Publikum mit. Gekonnt bereichert Tenorsaxofonistin Corinne Stäheli «Break The Wave», Klarinettistin Doris Hasler entpuppt sich im «Wild Cat Blues» als musikalische Wildkatze. Glanzpunkte in «The Lion King» setzen Fadri Gschwend, Trompete, und Flurina Gschwend, Querflöte. Als Perle entpuppt sich der luftig-leicht vorgetragene Marsch «Auf der Vogelwiese». Nach zwei Zugaben beschliesst der Musikverein den Abend mit einem Loblied aufs Rheintal. Zuhause ist’s halt immer noch am schönsten.

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