Rebstein dominiert Widnau

Der FC Rebstein gewinnt auswärts gegen die Widnauer Reserven mit 8:0.

Remo Zollinger
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Fussball. Das Resultat geht auch in dieser Höhe in Ordnung, der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können.

Dabei deutete in der ersten Halbzeit noch wenig auf ein derartiges Schützenfest hin. Rebstein war bemüht und sichtlich spielerisch besser, musste aber einige Geduld aufbringen, fiel der Führungstreffer doch erst in der 39. Minute.

Behäbiger Spielbeginn

Bereits nach 30 Sekunden hatte Rebstein die erste Möglichkeit, Gmünders Versuch landete aber neben dem Gehäuse. In der Folge hatten sie Mühe, gute Chancen herauszuspielen, auch die Abschlüsse von Bastah und Schranz aus der Distanz waren nicht wirklich gefährlich. Demgegenüber profitierte Nüesch von einer Unachtsamkeit in der Rebsteiner Abwehr, scheiterte mit der bis dahin besten Chance aber an Federer.

Nun flachte das Spiel ab, die nächste erwähnenswerte Szene spielte sich nach einer halben Stunde ab, als ein Kopfball von Zurbuchen die Lattenoberkante streifte. Mit Kopfbällen ging es dann weiter: Zunächst zwang Widnaus Faleschini Federer zu einer Glanzparade, danach scheiterte Cecavac in zwei Anläufen.

Dass das 0:1 sechs Minuten vor der Pause ebenfalls per Kopf fiel, war damit keine Überraschung mehr: Gmünder köpfelte einen Eckball von Köppel wuchtig in die Maschen.

Nur zwei Minuten später doppelte Rebstein nach: Nach einem Foul an Bastah nahm ebendieser Anlauf und versenkte einen Freistoss aus 25 Metern Entfernung unhaltbar im Netz. Nach der Pause dauerte es nur vier Minuten, bis Rebstein das Spiel vorentschied. Nach einem schönen Pass von Nater umdribbelte Bastah den Widnauer Schlussmann und schob aus spitzem Winkel zum 0:3 ein.

Damit war das Spiel entschieden, wenngleich Widnau mit Nüesch noch eine gute Chance vergab, nach Zuspiel von Hot scheiterte er an Torhüter Federer.

Rebsteiner Schützenfest

Die Gäste hatten mit den drei Toren allerdings noch nicht genug. So war es zunächst Gmünder, der auf 0:4 erhöhte: Nach einem Seitenwechsel von Bastah auf Köppel und einem Pfostenschuss von ebendiesem stand der Topskorer goldrichtig und schob ein.

Damit war der Widnauer Wi- derstand nun definitiv gebrochen, nur zwei Minuten später erhöhte Antunes auf 0:5, und Rebstein erspielte sich Chancen im Mi-nutentakt. Das nächste Tor fiel dann zehn Minuten vor Schluss, als Bektashi einen Cecavac-Pass überlegt zum 0:6 einschob. In der Schlussminute setzte sich Gmünder im Stile eines Strafraum-Stürmers durch und erzielte das siebte Rebsteiner Tor, ehe Bektashi in der Nachspielzeit auf 0:8 erhöhte.