REBSTEIN: «Die Talsohle ist durchschritten»

Die glp Rheintal lud am Freitag zum Neujahrsapéro in die Pizzeria Punto Verde ein. Kantonsrätin Sonja Lüthi beleuchtete das vergangene Jahr aus politischer Sicht und warf einen Blick in die Zukunft der Partei.

Gerhard Huber
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Kantonsrätin Sonja Lüthi (links), Alt-Nationalrätin Margrit Kessler und Wolfgang Kessler begrüssen das neue Jahr. (Bilder: Ulrike Huber)

Kantonsrätin Sonja Lüthi (links), Alt-Nationalrätin Margrit Kessler und Wolfgang Kessler begrüssen das neue Jahr. (Bilder: Ulrike Huber)

Gerhard Huber

Informativ, gesellig und gemütlich war die Zusammenkunft von Mitgliedern und Sympathisanten der glp am Neujahrsapéro. Neben den interessierten Rheintaler Grünliberalen waren auch die St. Galler Wahlkreispräsidenten der Partei sowie Kantonsrätin Sonja Lüthi und der Sarganser Gemeindepräsident und Kantonsrat Jörg Tanner zu Gast.

Weiters waren auch Alt-Nationalrätin Margrit Kessler mit Ehemann Wolfgang Kessler sowie Oberstufenschulrätin Sabine Greiser erschienen, um mit einem Glas Wein mit Kolleginnen und Kollegen auf das neue Jahr anzustossen und sich beim anschliessenden gemütlichen Beisammensein auszutauschen.

Rückblick auf ein bitteres Jahr

Sonja Lüthi, Präsidentin der glp Kanton St. Gallen, berichtete in ihrer Ansprache über die Aktivitäten im Kantonsrat, blickte auf 2016 zurück und gab einen Ausblick auf die Themen des bevorstehenden Jahres. Sie sagte, es sei für die glp ein bitteres Jahr gewesen. Die Kantonalpartei hat ihren Sitz im Nationalrat ebenso verloren wie fünf der bisher sieben Sitze im Kantonsrat.

Sonja Lüthi zeigt sich aber kämpferisch. «Ich bin überzeugt, dass die Talsohle durchschritten ist und es bereits wieder aufwärts geht», sagte sie. Bei kantonalen Wahlen in Solothurn und Schwyz und den kommunalen Abstimmungen in St. Gallen sei es aufwärts gegangen.

Gemeinschaftsfraktion im Kantonsrat

«Wenn wir unsere wichtigen und richtigen Themen mit Engagement vertreten, werden wieder grosse Erfolge möglich sein», sagte Sonja Lüthi. Den Weg zum Erfolg suche die glp im St. Galler Kantonsrat derzeit in einer Gemeinschaftsfraktion mit der CVP. Dies zeige für die Grünliberalen positive Aspekte. Man erhalte Einblicke, wie eine grosse Fraktion funktioniere. Und es sei wertvoll, auf andere Fraktionsmitglieder und Know-how-Träger zurückgreifen zu können.

Im kommenden Jahr will die Partei das «glp-Lab» in die Ostschweiz bringen. Es ist ein Politlabor; eine Ideenküche, wo sich Ideenbringer und Querdenker, die auch von ausserhalb der Partei stammen können, einbringen und ihre Gedanken mit Experten diskutieren.

«Die grossen Themen werden Polittransparenz, Drogenpolitik und Generationenvertrag sein. Es können aber auch progressive Ausblicke auf kantonale und kommunale Aspekte entwickelt werden», erklärte Sonja Lüthi die Idee.

Zügiger Atomausstieg und vernünftige Energiestrategie

Schweizweit werde die glp weiter für einen zügigen Atomausstieg und eine vernünftige Energiestrategie kämpfen. Weitere Themen sind eine zukunftsträchtige Unternehmenssteuer und erleichterte Einbürgerungen.

«Gemeinsam stehen wir für eine saubere, vorbildliche und starke Wirtschaft», sagte Sonja Lüthi. Der Schwerpunkt der regionalen Arbeit im Rheintal wird laut Präsident Benno B. A. Stadler 2017 neben dem Hochwasserschutzprojekt die veränderten Einspeisevergütungen der Rheintaler Gemeinden bei den Photovoltaikanlagen sein.

Kantonsrätin Sonja Lüthi (links), Alt-Nationalrätin Margrit Kessler und Wolfgang Kessler begrüssen das neue Jahr. (Bilder: Ulrike Huber)

Kantonsrätin Sonja Lüthi (links), Alt-Nationalrätin Margrit Kessler und Wolfgang Kessler begrüssen das neue Jahr. (Bilder: Ulrike Huber)

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