Rebstein
Die nächste Bauetappe an der Bergstrasse steht an

Ein weiterer Abschnitt der Bergstrasse soll saniert und die Trottoirlücke ob dem Schulhaus Berg geschlossen werden.

Max Tinner
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Auch an dieser Stelle entlang der Räbschter Bergstrasse wird es künftig ein Trottoir geben.

Auch an dieser Stelle entlang der Räbschter Bergstrasse wird es künftig ein Trottoir geben.

Bild: Max Tinner

2019 war die Bergstrasse über Monate eine Baustelle und für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Gemeinde liess neue Werkleitungen verlegen und die Strasse erneuern. Gleichzeitig hat man auf diesem Abschnitt ein Trottoir gebaut. Nicht zuletzt, weil hier Bauland erschlossen wurde und die Verbindung ins Dorf für die künftig wohl noch mehr Fussgänger sicherer gemacht werden sollte.

Das Trottoir ist allerdings noch nicht durgehend. Die Lücke soll nun geschlossen werden, im Zuge einer weiteren Werkleitungs- und Strassensanierungsetappe zwischen Elmatweg und Schulhaus Berg. Am kommenden Sonntag wird über den 1,2-Millionen-Franken-Kredit für das Projekt abgestimmt. Nicht wie bei der Abstimmung für den Kredit für die erste Etappe an der Bürgerversammlung, sondern wegen Corona an der Urne.

Grad dort, wo es jetzt noch kein Trottoir hat, ist die Bergstrasse – die ja auch Verbindungsstrasse über Mohren nach Reute, Oberegg und Heiden ist – ohnehin schon eng. Das Trottoir kann deshalb nicht auf Kosten der Fahrbahn gebaut werden, sondern nur, wenn Anstösser Boden dafür abtreten. Die Verhandlungen dazu laufen noch. Gemeindepräsident Andreas Eggenberger ist aber zuversichtlich, dass sich die Gemeinde mit den Grundeigentümern wird einigen können. «Offen sind vor allem noch Details, die noch zu klären sind», sagt er.

Strasse wird künftig nicht mehr so eng sein wie heute

Die Kooperationsbereitschaft der Anwohner ermöglicht nicht nur den Bau des Trottoirs, sondern auch, die Fahrbahn um knapp einen halben Meter auf fünf Meter zu verbreitern. Damit bleibt die Strasse weiterhin relativ schmal; zwei Autos werden aber künftig leichter kreuzen können.

Wird eine Strasse verbreitert, verleitet dies freilich in der Regel zu schnellerem Fahren. Dies möchte man vermeiden, indem zum einen die Strasse künftig nicht mehr schnurgerade geführt, sondern über eine gewisse Strecke seitlich versetzt wird und, zum anderen, indem man die sanierte Strasse – wie sie es beim Elmat auch heute ist – an zwei Stellen verengen wird.

Anwohner stören sich schon länger daran, dass auf dem schnurgeraden Abschnitt ob dem Elmat bis zur engen Kurve zu zügig gefahren wird. Der vor zwei Jahren installierte Verkehrsteiler sollte nicht nur den Fussgängern das Queren der Strasse erleichtern, sondern auch dieses Problem entschärfen. Über die Wirksamkeit sind die Meinungen geteilt.

Teils sind es Einheimische, die zu schnell fahren

Die Gemeinde lässt nun zu verschiedenen Tageszeiten und an verschiedenen Abschnitten der Bergstrasse Geschwindigkeitsmessungen durchführen, um genauer beurteilen zu können, wo die Leute beschleunigen, sagt Andreas Eggenberger.

Dass es noch zu Korrekturen an der Strasse kommt, schliesst er nicht aus. Der Gemeindepräsident hält aber auch fest, dass längst nicht alle zu schnell fahren. Und es habe sich auch bereits herausgestellt, dass es nicht nur Auswärtige sind, die hier rassig unterwegs sind.