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REBSTEIN: Das Allerneuste zum Löschen

Die Feuerwehr Rema hat ein neues Tanklöschfahrzeug beschafft. Mit einem Tag der offenen Tür und einem unterhaltsamen Rahmenprogramm feierte die Feuerwehr ihr neues bestes Pferd im Stall zusammen mit der Bevölkerung.
Max Tinner
Für das Publikum am Tag der offenen Tür demonstrierte die Feuerwehr Rema, wie ein Löscheinsatz mit dem neuen Tanklöschfahrzeug abläuft. (Bild: Max Tinner)

Für das Publikum am Tag der offenen Tür demonstrierte die Feuerwehr Rema, wie ein Löscheinsatz mit dem neuen Tanklöschfahrzeug abläuft. (Bild: Max Tinner)

REBSTEIN. Mercedes-Benz Atego 1630 AF 4 × 4, fast 300 PS stark, Aufbau mit einem Tank für 2400 Liter Wasser und einem weiteren für 200 Liter Schaum, eigener Stromgenerator, Lichtmast mit zusammen 40 000 Lumen hellen LED-Strahlern (zum Vergleich: eine 40-Watt-Glühbirne hat etwa 400 Lumen), ausgestattet mit einer Schiebeleiter und diversem weiteren Einsatzmaterial, 16 Tonnen schwer – dies einige Daten zum neuen Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Rema.

Alle 20 bis 25 Jahre

Ein solches Fahrzeug beschaffe man nur alle 20 bis 25 Jahre, stellte der stellvertretende Feuerwehrinspektor Titus Mesmer vom kantonalen Amt für Feuerschutz am Samstag vor dem Feuerwehrdepot in Rebstein fest. Ein Grund zum Feiern war die Einsegnung des neuen Tanklöschfahrzeugs also allemal.

Für Rebstein liegt die letzte Beschaffung dieser Art sogar noch viel weiter zurück. Das war nämlich 1979. Jenes TLF war damals topmodern; heute ist es ein Museumsstück. Dass trotzdem nicht schon früher Ersatz gekauft werden musste, liegt daran, dass Marbach noch 1991 ein letztes eigenes Tanklöschfahrzeug beschafft hat. Es ging 1999 beim Zusammenschluss der Gemeindefeuerwehren an die neue Feuerwehr Rema über und wurde zum Vorgängerfahrzeug der aktuellen Neubeschaffung.

Billig ist das neue beste Pferd im Stall bzw. Depot der Feuerwehr Rema freilich nicht – eine gute halbe Million Franken kostet es, wobei sich die Gebäudeversicherungsanstalt mit fast 300 000 Franken beteiligt. Auf Rebstein fallen noch gut 140 000 Franken, auf Marbach knapp 70 000 Franken. Dafür hat die Feuerwehr Rema nun ihr Wunsch-TLF. Diverses ist nämlich nur dran und drin, weil die Rema es vom Lieferanten explizit verlangt hat. Feuerwehrkommandantin Nicole Casterra dankte in diesem Zusammenhang Ivo Ritter und Stefan Kläui für ihre Mitarbeit in der Beschaffungskommission.

Der Lieferantin, der Feumotech AG, war die Bestellung aus Rebstein enorm wichtig. Es ist für die Solothurner Firma nämlich die erste aus dem Kanton St. Gallen, wie Thomas Keller erklärte. Für die deutsche Firma Gimaex, die zusammen mit der Feumotech die Aufbauten realisierte, sei es sogar der erste Auftrag aus der Schweiz gewesen.

Das Beste, was zu haben ist

Man habe aus den derzeit modernsten Feuerwehrfahrzeugen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz das Beste genommen und zu diesem Tanklöschfahrzeug zusammengebaut. Gar neu entwickelt worden sei die Pumpensteuerung.

Der Präsident der Feuerschutzkommission, der Marbacher Gemeinderat Mark Schärz, zeigte sich also nicht ohne Grund stolz. Er dankte aber auch den Stimmbürgern der beiden Gemeinden für die Zustimmung zu den Budgets, was die Beschaffung erst ermöglichte. Damit die Feuerwehr ihren Auftrag erfüllen könne, brauche sie eben das dafür nötige Material. Nötig seien aber auch die Feuerwehrleute selbst. Schärz appellierte darum an die Arbeitgeber, nicht nur zu dulden, dass jemand Feuerwehrdienst leistet. Mitarbeiter, die sich dafür interessierten, seien mehr noch dazu zu ermutigen.

Bei der Einsegnung erbaten Pfarrerin Andrea Hofacker und Pastoralassistentin Ramona Baumgartner Gottes Segen sowohl für das Tanklöschfahrzeug als auch für die Feuerwehrleute. Sie dankten diesen für ihr Engagement zugunsten aller Einwohner und beteten dafür, dass ihnen bei allem ehrenamtlichen Einsatz auch noch genügend Zeit für die eigene Familie bleibt.

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