Rebstein blamiert sich

2:4 (0:3) zu Hause gegen Stella Azzurra Rorschach – der Aufstieg ist somit aus dem Blickfeld gerückt.

Remo Zollinger
Merken
Drucken
Teilen

Fussball. Nach 24 Minuten rieben sich die Zuschauer auf der Rebsteiner Birkenau ungläubig die Augen: Stella Azzurra führte mit 3:0, verpasste den Platzherren eine Lehrstunde in Sachen Effizienz. Allerdings wurde es den Gästen auch leicht gemacht, zum Torerfolg zu kommen – Rebsteins Abwehr verdiente diese Bezeichnung nicht.

Matchwinner Mauro Cardia

Es waren zwei Spieler, die Rorschach zum Sieg führten: Die Stürmer Nikola Cvetkovic und Mauro Cardia, die je zwei Tore erzielten.

Letzterer war es, der in der zehnten Minute energisch vorpreschte. Er blieb danach zwar in der Abwehr hängen, der Ball landete jedoch bei Cvetkovic, der im Strafraum unbedrängt zum Schuss kam und die Kugel herrlich in die Ecke schlenzte. Rebstein versuchte nun zu reagieren, Antunes' Schuss nach Bastah-Vorlage blieb aber in der Abwehr hängen.

Auf der Gegenseite führte der nächste Abwehrfehler zum zweiten Tor: Cardia erlief einen missglückten Rückpass von Schranz und bezwang Federer im zweiten Anlauf. Sechs Minuten später stand erneut der starke Rorschacher Stürmer im Mittelpunkt des Geschehens: Ein Steilpass auf Cardia reichte, um die gesamte Rebsteiner Verteidigung zu überwinden. Cardia hatte danach keine Probleme mehr, zum 0:3 einzuschieben.

Vorerst erreichten nur Antunes und Bastah bei Rebstein ihr gewohntes Niveau. So auch in der 33. Minute, als Bastah einen 40-Meter-Pass von Antunes annahm, sein Abschluss ging aber übers Tor. Wenig später scheiterte Hevessy mit einem Kopfball an Torhüter Hächler. Wenig später stand der Innenverteidiger erneut im Fokus: Cardia liess ihn nämlich aussteigen und zog ein weiteres Mal allein in Richtung Tor, Schranz konnte ihn im letzten Moment noch stoppen. Die letzte Chance vor der Pause vergab erneut Hevessy per Kopf.

Zu späte Aufholjagd

Die zweite Halbzeit begann erneut mit einem Tor für die Gäste: In der 51. Minute erzielte Cvetkovic – erneut völlig unbedrängt – mit einem sehenswerten Schlenzer das 0:4. Erst danach kam Rebstein doch noch zu zwei Toren: Zuerst verwertete Gmünder eine Flanke von Bastah, kurz später traf Marco Lüchinger nach einem Eckball aus 18 Metern zum 2:4. Rebstein hatte nun mehr Spielanteile, aber kaum mehr Chancen.

So waren ein Freistoss von Antunes sowie ein Abschluss von Bastah, beide von Hächler pariert, die einzigen verbleibenden Rebsteiner Torchancen.