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REBSTEIN: Auf Tuchfühlung mit wilden Bären

Respekt und Vertrauen sind wichtige Grundpfeiler einer erfolgreichen Beziehung. Diese allgemeingültige Grundthese vertrat Daniel Bittner in seinem Referat.
Max Pflüger
Mit Interesse verfolgten die Rheintaler Unternehmer das Referat von Daniel Bittner, Biologe, Tierfotograf und Buchautor aus Bern. (Bild: mp)

Mit Interesse verfolgten die Rheintaler Unternehmer das Referat von Daniel Bittner, Biologe, Tierfotograf und Buchautor aus Bern. (Bild: mp)

REBSTEIN. Am Montagabend lud das Treuhandunternehmen OBT AG Heerbrugg zum alljährlichen Unternehmer-Apéro ins Impulszentrum ri.nova nach Rebstein ein. Gegen 100 Gäste verfolgten mit Interesse das Tagungsthema. Sie erlebten ein kurzweiliges Referat mit einer Vielzahl beeindruckender Bilder und spannenden kurzen Videoeinspielungen.

Daniel Bittner, promovierter Biologe, talentierter Tierfotograf und erfolgreicher Buchautor, stellte die Erzählungen über seine aussergewöhnlichen Begegnungen mit wilden Bären unter den Titel «Mit Respekt und Vertrauen zum Erfolg». Er verknüpfte seine Ausführungen mit Ratschlägen an die Unternehmer für den Umgang im Unternehmensbereich. Ob Auge in Auge mit Bären oder im täglichen Umgang mit Kollegen, Mitarbeitenden und Vorgesetzten bei Meetings oder im Gespräch mit Kunden: Respekt und Vertrauen sind wichtige Grundpfeiler einer erfolgreichen Beziehung in einem zukunftsorientierten Unternehmen.

Vertrauen aufbauen braucht Zeit und Geduld

Seit dem Sommer 2002 besucht Daniel Bittner immer wieder «seine» Bären in Alaska, von denen er einige persönlich kennt, ihnen Namen gegeben hat, mit denen er eine schon beinahe innige Beziehung pflegt. «Geduld führt zu Vertrauen», das ist eine der zentralen Aussagen seiner interessanten, feinfühligen, auch mit humorvollen Anekdoten gewürzten Erzählungen.

Das spektakuläre Bildmaterial begeisterte

Nie in den Raum eines wilden Bären eindringen, sondern den Bär auf sich zukommen lassen, Zeit haben, abwarten, denn es brauche viel Geduld, die Bären an seine Anwesenheit zu gewöhnen. Und viele Bären lassen ihn nie näher als 50 oder 100 Meter an sich heran, denn Bären sind äusserst vorsichtige und ängstliche Tiere. Und doch gelingt es ihm immer wieder, sich wilden Bären auf wenige Meter zu nähern und diese aus kürzester Distanz zu erleben. Davon erzählen beeindruckende Fotografien und kurze Videoszenen, zum Beispiel auch von einer Bärenmutter, die sich unmittelbar neben ihm mit ihren zwei Jungen zum Säugen niederliess. Die Unternehmer im Publikum zeigten sich von den Ausführungen und dem spektakulären Bildmaterial beeindruckt.

Mit langanhaltendem Applaus dankten sie dem Redner für die unterhaltsame und lehrreiche Stunde und genossen im Anschluss daran beim reichhaltigen Apéro riche das Gespräch untereinander oder mit dem Referenten.

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