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REBSTEIN: 500 Fr. für einen Sack Guetzli

Schülerin Anika Jäggi sammelt mit einer Guetzli-Backaktion über 3000 Franken und wird dabei von der Bemer-Hilft-Stiftung bei ihrem sozialen Engagement unterstützt.
Anika Jäggi erhält 500 Franken von der Bemer-Hilft-Stiftung für ihr Backprojekt, bei dem ihre Mitschüler kräftig halfen. (Bild: pd)

Anika Jäggi erhält 500 Franken von der Bemer-Hilft-Stiftung für ihr Backprojekt, bei dem ihre Mitschüler kräftig halfen. (Bild: pd)

Für Anika Jäggi, Schülerin der 3. Sekundarklasse der Oberstufe Rebstein-Marbach, ist die Arbeit der Unicef zum eigenen Projekt geworden. Auf der Ideensuche für die obligate Projektarbeit war Jäggi schnell klar, dass sie etwas machen wollte, das anderen Menschen hilft.

Jeder konnte selber den Guetzli-Preis bestimmen

Ihr Plan: Gutes backen, um Gutes zu tun. Die 15-Jährige organisierte einen Backnachmittag und backte mit der Hilfe von Mitschülern eine grosse Menge Guetzli. Diese wurden in Säckli abgefüllt und an die Familien der Oberstufen-Schüler verkauft. Bereits im Dezember konnten die Familien ihr «Guetzlisäckli» bestellen und – das ist das Besondere – den Preis dafür selbst bestimmen. Der Gesamterlös der Back-Aktion wird dem Unicef gespendet und soll speziell für den Einsatz im Kriegs- und Krisengebiet Jemen genutzt werden. Seit Jahren herrschen dort schlimmste Verhältnisse, unter denen vor allem die Kleinsten zu leiden haben: Mangelernährung, verschmutztes Wasser und die aktuelle Cholera-Epidemie bestimmen das Leben der Kinder. Die Hilfsorganisation Unicef versorgt mit Nahrungsmitteln und Medikamenten, klärt über Blindgänger auf und will Kindern den Zugang zum Schulunterricht ermöglichen.

Frei wählbarer Preis machte es aus

Dass gerade die Idee des frei wählbaren Preises für positive Überraschungen gut sein kann, bewies die Bemer-Hilft-Stiftung: Ganze 500 Franken zahlte sie für ein Säckchen Guetzli. Die Stiftung, von der Bemer Int. AG gegründet und regelmässig mit finanziellen Mitteln ausgestattet, soll gesellschaftliche und soziale Verantwortung wahrnehmen und Hilfsorganisationen sowie lokale Spendenaktionen unterstützen, damit tatkräftige, hilfsbereite Menschen wie Anika Jäggi in ihrem Engagement bestärkt und deren Ziele möglichst schnell erreicht werden können. Die Bemer Int. AG selber ist innerhalb der medizintechnischen Branche tätig. Am Sitz in Triesen (Liechtenstein) werden über 80 Mitarbeiter beschäftigt und weltweit über 20000 Vertriebspartner.

Mit dem Backnachmittag konnte Anika Jäggi über 3000 Franken sammeln, die nun Unicef gespendet werden. (pd)

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