RCOG kann noch gewinnen

Im ersten Playout-Kampf der Challenge League siegt der RC Oberriet-Grabs in Ufhusen 22:19. Die Rheintaler überraschten mit ihrer Aufstellung.

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Marco Obrist (Blau) sicherte dem RCOG einen Mannschaftspunkt. (Bild: sst)

Marco Obrist (Blau) sicherte dem RCOG einen Mannschaftspunkt. (Bild: sst)

RINGEN. Während der ganzen Saison hat der RCOG konsequent auf Nachwuchskräfte gesetzt. Die jungen Wilden zeigten gute Leistungen, zum grossen Durchbruch fehlte aber einigen noch die Routine. Im ersten Abstiegskampf wollte Trainer Walter Metzler kein Risiko eingehen: Mit Altmeister Beat Motzer und dem Grabser Urs Zogg traten in Ufhusen zwei bekannte Routiniers, was die Innerschweizer etwas irritierte, auf die Matte.

RCOG zu Beginn in Rücklage

Der Kampf begann mit der Gewichtsklasse bis 86 kg. Für den RCOG trat Ilir Fetahu an. Gegen Klaus Bernet setzte es für den jungen Oberrieter eine Punkteniederlage ab. Dennoch erkämpfte er einen wichtigen Mannschaftspunkt. Ihm gleich tat es bis 57 kg Marco Obrist. Es waren auch diese einzelnen Punkte, die für das positive Gesamtresultat zählten.

Den ersten Sieg für die Rheintaler erkämpfte sich Andreas Brandenberger. Er schulterte seinen Gegner, vier wichtige Zähler waren im Trockenen. Auch Flavio punktete seinen Gegner Raphael Schärli bis 61 kg aus. Er brachte mit diesem Sieg den RCOG mit 10:7 in Führung. Die nächsten vier Punkte waren ein Geschenk des RCOG: Er konnte bis 97 kg keinen Gegner stellen. Zur Pause führte Ufhusen 11:10.

Nach der Pause baute Ufhusen die Führung vorerst aus. Beni Scherrer, der nach einer Verletzung wieder ins Team kam, verlor nach Punkten. Es kam noch schlimmer: Auch Tobias Betschart musste sich von Michael Bernet nach Punkten geschlagen geben. Nun lagen die Rheintaler 11:17 in Rückstand.

Fulminanter Schlussspurt

Wollte der RCOG seinen ersten Saisonsieg einfahren, musste er die drei letzten Kämpfe gewinnen: Andreas Vetsch sowie die Routiniers Urs Zogg und Beat Motzer sollten es richten.

Vetsch begann die Aufholjagd mit einem überlegenen Sieg gegen Nino Bernet. Er verkürzte auf 15:17. Dann war die Reihe an Urs Zogg. Dieser gestaltete seinen Kampf taktisch. Er erkämpfte sich Punkt um Punkt. Mit 13:2 gewann der bärenstarke Grabser.

Vor der letzten Begegnung stand es 18:18. Die Kohlen aus dem Feuer holte Altmeister Beat Motzer. Wie schon oft in früheren Jahren war es an ihm, den Sieg für seine Mannschaft ins Trockene zu holen. Mit einem Sieg durch technische Überlegenheit sicherte er dem RCOG den 22:19-Sieg.

Damit ist eine gute Basis für den Heimkampf in einer Woche gelegt – auch wenn ein Drei-Punkte-Vorsprung kein riesiges Polster ist. Mit einem grossen Publikumsaufmarsch als Unterstützung am nächsten Heimkampf will sich der RCOG vorzeitig den Ligaerhalt sichern.

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