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Raus aus dem Klassenzimmer

In einer besonderen Schulwoche beschäftigen sich Primarschul- und Kindergartenkinder mit der Natur. Sie lernen dank einem breiten Programm die Umwelt und den richtigen Umgang mit ihr besser kennen.
Carmen Kaufmann
Mit Kräutern aus der Umgebung haben die Schülerinnen und Schüler eigene Salben hergestellt. (Bild: Carmen Kaufmann)

Mit Kräutern aus der Umgebung haben die Schülerinnen und Schüler eigene Salben hergestellt. (Bild: Carmen Kaufmann)

In dieser Woche heisst es: «Raus aus dem Schulalltag und ab in die Natur!» Denn passend zum Jahresmotto «Natur pur» führen die Primarschulen Bild-Institut-Klaus mit dem Kindergarten eine Projektwoche der besonderen Art durch. Das ganze Jahr beschäftigten sich die 16 Schulklassen bereits mit der Natur, diese Woche bildet gewissermassen den Höhepunkt.

Beispielsweise hat eine erste Klasse alle zwei Wochen im Wald einen halben Tag Unterricht genossen. Passend zur Umgebung haben sich Schülerinnen, Schüler und Lehrperson dort ein Klassenzimmer eingerichtet, das in dieser Woche von ihnen gepflegt wird – also Wege frei machen oder den Müll zusammenlesen.

Nachhaltig wirken

Mit dem Jahresmotto möchte Schulleiter Marco Schraner erreichen, dass die Umwelt in den Unterricht einfliesst und die Schüler sich kompetent orientieren können.

Einige Projekte werden nachhaltig wirken. Genauso, wie es auch die Natur braucht, fortlaufend gepflegt zu werden. Die Viertklässler arbeiteten an einem dieser Projekte. Sie gestalteten den Pausenhof um, um neue Lebensräume für Flora und Fauna zu schaffen. Zum Beispiel bauten sie eine Steinlinse, die besonders wärmeliebenden Pflanzen und wechselwarmen Tieren einen idealen Unterschlupf bietet. Denn tagsüber wärmen sich die Steinplatten auf, während sich die gespeicherte Wärme in der Nacht langsam wieder abbaut. Dies setzte jedoch eine anstrengende Arbeit voraus. Die Schüler schlugen sich wacker und halfen fleissig mit. Mit Unterstützung des Naturschutzvereins Altstätten und Umgebung sowie der Firma Natur Garten Patrick Reck realisierten sie das Projekt.

Jede Klasse hat ein eigenes Programm zusammengestellt. Etwas anders sah es bei den kleineren Kindern aus. Sie formten Lehm zu Kugeln und stellten daraus Ketten her oder pflückten Kräuter im Wald, die sie mit Wachs und Öl zu Salben schmolzen. Eine Klasse beschäftigte sich fast ausschliesslich mit Früchten und wie daraus Farben gemacht werden. Die Kinder schauten der Lehrerin beeindruckt zu, als sie den Saft aus den Beeren presste. Mit der Farbe malten sie sich gegenseitig «Tattoos» auf die Arme. Auch Remo Gugolz vom Erlebnisgarten Buchhorn begleitet und unterstützt die Klassen in dieser Woche.

Für die kommenden Tage planen einige Klassen unter anderem den Bau von Bienenhotels für die Schule und zu Hause, eine Flossfahrt auf dem Binnenkanal oder den Besuch des Barfusswegs in Gonten.

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