Rasenball und Ribel-Cup

FUSSBALL. Das «Tippilzouar Grümpel» bot neben Unmengen an Regen ein tolles Plausch-Fussball-Turnier, den originellen Ribel-Cup, gute Unterhaltung und das interregionale Schülerturnier.

Gerhard Huber
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Hart, aber fair ging es am Wochenende in Diepoldsau zur Sache. (Bilder: Ulrike Huber)

Hart, aber fair ging es am Wochenende in Diepoldsau zur Sache. (Bilder: Ulrike Huber)

In seinem Programmheft hatte der FC Diepoldsau «spannende Partien, ausgelassene Stimmung und hochkarätiges Rasenschach gepaart mit stahlharten Smashes» versprochen. Und mit dem «Tippilzouar Grümpel» fast alle Versprechungen gehalten. Schon am Freitagabend trugen die Firmen- und Plauschmannschaften ihr traditionelles Kleinfeldturnier aus. Bei optimalen Verhältnissen und bester Stimmung.

Faire Spiele

42 Mannschaften hatten sich eingefunden, um sich zu messen. Wobei bei den vielen Hobby- und Freizeitsportlern natürlich weniger «hochkarätiges Rasenschach» als vielmehr robustes «Mensch ärgere Dich nicht» geboten wurde. Dennoch ein gediegenes Turnier ohne böse Fouls, ohne Verletzungen und in bester freundschaftlicher Stimmung. Sehr faire Spiele zeigten, dass bei den Grümpelturnieren inzwischen zu Recht der Spass und die Freude an der Bewegung weit vor einem falsch verstandenen Ehrgeiz rangieren. Erfreulich auch, dass nicht nur die siegreichen Mannschaften, wie «Toni Mäc Management» beim Firmenturnier und «Mrs. Bösch» beim Sie + Er-Turnier, sondern Mitglieder aller Teams bis weit in die Nacht hinein das Festzelt in Beschlag nahmen und eine tolle Party feierten.

Multitask-Ball-Akrobaten

Wie natürlich dann auch am Samstagabend, als die Fääschtbänkler wieder einmal für eine volle Hütte, das heisst für ein randvolles Festzelt und tolle Stimmung sorgten. Vorher trugen noch acht gemeldete Mannschaften den Ribel-Cup aus. Ein originelles Turnier, das bereits zum dritten Mal ausgetragen wurde.

Die Mannschaften wetteiferten dabei nicht nur im Fussball, sondern traten auch im Faustball gegeneinander an. Wobei man den vertretenen bekannten Fussballern wie etwa Tobias Kuster vom FC Widnau oder Marc Gröber vom FC Diepoldsau durchaus auch Talent fürs «Fausten» attestieren konnte. Leider hatte Petrus dieses Jahr kein Einsehen mit den Ballakrobaten und schickte zum Teil starke Regengüsse vom Himmel. Beim «Tippilzouar Grümpel», das am Sonntag jeweils mit dem internationalen Schülerturnier beendet wird, waren alle Vereinsmitglieder des FC Diepoldsau aufgerufen, mindestens zwei Arbeitseinsätze zu leisten, einmal am Wochenende und einmal beim Auf- oder Abbau der Festwirtschaft. Was wunderbar klappte, wie das zufriedene OK-Mitglied Claude Spirig erzählen konnte.

Ballgefühl zeigten die Ribel-Cup-Teilnehmer im Fuss- und im Faustball.

Ballgefühl zeigten die Ribel-Cup-Teilnehmer im Fuss- und im Faustball.