Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Randalierend durch Widnau

In der Nacht auf Sonntag haben Unbekannte an verschiedenen Orten in Widnau Gegenstände demoliert, Schachtdeckel geöffnet und Kunstobjekte beschädigt.
Susi Miara
Bereits in der Nacht auf Samstag wurde der Plastikkuh vor dem Restaurant Paul's ein Horn abgerissen. (Bild: Susi Miara)

Bereits in der Nacht auf Samstag wurde der Plastikkuh vor dem Restaurant Paul's ein Horn abgerissen. (Bild: Susi Miara)

WIDNAU/AU. Einmal mehr haben Unbekannte in Widnau randaliert und hinterliessen dabei eine Spur der Verwüstung. Wie der Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, Hanspeter Krüsi, auf Anfrage erklärte, wurden an der Zinggenstrasse und der Rietstrasse elf Schachtdeckel entfernt und in den Schacht geworfen. «Inzwischen sind die Schachtdeckel vom Bauamt wieder eingesetzt worden», sagte Krüsi. An der Bahnhofstrasse/Birkenstrasse wurden die Bauabschrankungen in den Binnenkanal geworfen. Eine Polizeipatrouille konnte drei alkoholisierte Männer zwischen 18 und 19 Jahren festhalten. Die gaben an, dass sie auch noch zwei Baulampen und Abschrankungssockel in den Kanal geworfen hätten. Bereits in der Nacht auf Samstag wurde der lebensgrossen Plastikkuh vor dem Restaurant Paul's ein Horn abgerissen. Der Wirt stellte das Foto der beschädigten Kuh auf Facebook, mit der Aufforderung, die Täter sollen sich melden. «Das Foto wurde 600 Mal geteilt», freut sich Bernd Schützelhofer. Er wolle kein grosses Aufsehen machen, findet aber, dass die Täter für den Schaden aufkommen sollten.

In Au riefen besorgte Bürger am Freitagabend die Polizei. Nach dem Fussballspiel zwischen der Schweiz und Albanien mussten die Polizeibeamten zahlreiche Autofahrer verzeigen. Aus dem Auto geworfene Feuerwerkskörper, überdrehte Motoren und auf den offenen Beifahrerfenstern sitzende Personen fielen dabei negativ auf.

«Wir versuchen während der Fussball-EM tolerant zu sein», betont Hanspeter Krüsi. «Wir möchten auch die Freude am Feiern nicht trüben. Wichtig dabei ist aber, die Sicherheit nicht ausser Acht zu lassen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.