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RADSPORT: Leid und Kampf am Berg

Am siebten Bergzeitfahren Altstätten – St. Anton, genannt «Uf da Töni», nahmen 139 Radsportlerinnen und -sportler teil. Die Schnellsten waren Laila Orenos aus Gais und Jan Rüttimann aus Untereggen, der Sohn des früheren Radprofis Niki Rüttimann.
Grossandrang vor dem siebten Bergrennen «Uf da Töni»: 139 Radsportlerinnen und Radsportler bezwangen die auf 10,7 Kilometer verteilten 645 Höhenmeter von Altstätten auf den St. Anton. (Bilder: Ulrike Huber)

Grossandrang vor dem siebten Bergrennen «Uf da Töni»: 139 Radsportlerinnen und Radsportler bezwangen die auf 10,7 Kilometer verteilten 645 Höhenmeter von Altstätten auf den St. Anton. (Bilder: Ulrike Huber)

Gerhard Huber

Tour-de-Suisse-Atmosphäre an der Breite in Altstätten. In grossen Gruppen standen die Radsportler zusammen, ein lebhaftes Bild voller bunter Renntenues und Mountainbike- sowie Rennrädern. Zum Teil Jahrzehnte alte Geräte, zum überwiegenden Teil aber Hightech-Maschinen mit ultraleichten Aluminium- oder Karbonrahmen.

Auch bei den Teilnehmern war beinahe jedes Alter zwischen elf und 60+ zu finden. Sie wollten den Legenden Ferdy Kübler und Hugo Koblet nacheifern, die vor 65 Jahren an der Tour de Suisse diese Strecke befahren hatten.

Vor der Tortur kam das Warten auf den Start

Vor dem Rennen kam für manche Athleten das Warten. Denn die Kurzentschlossenen standen in langen Schlangen beim Zeitnehmertisch und wollten sich noch für die Tortur anmelden. Alle 30 Sekunden gab die Startuhr lautstark dem nächsten Kandidaten das Signal zum Losfahren.

Von einer Startrampe beschleunigten die Radcracks auf die Strecke, die von Altstätten die Bergstrasse Richtung Trogen über den Ruppen bis nach St. Anton führt. Kurvenreich und steil. Die auf grünen Wiesen beidseits der Strecke grasenden Kühe und Schafe schauten dem seltsamen Treiben der Zweibeiner unverständig mit grossen Augen zu.

Steile Abschnitte und eine Abfahrt

Auf 10,7 Kilometern wird von den Bikern nicht nur der Höhenunterschied von 645 m überwunden, sondern auch manch ein innerer Schweinehund. Nicht wenige der Radfahrer verfluchten jedes Kilogramm Körpergewicht, das sie in die Pedalen wuchten mussten. Erholung war nur auf der kurzen Abfahrt kurz vor dem Ziel möglich.

Das Rennen wurde von Gili Kluser und seiner Pink-Gili-Truppe organisiert. Sieger und damit «Töni-König» wurde Jan Rüttimann aus Untereggen in der Zeit von 27:58,03 Minuten vor dem bekannten Mountainbiker Noah Blöchlinger aus Heiden. Die Schnellste bei den Frauen war Laila Orenos, die für die 10,7 km 34:07,94 Minuten benötigte. Die Streckenrekorde von Patrick Schelling und Jolanda Neff blieben unangetastet.

Bei den U17 war Stiven Thür aus Berneck der Schnellste und bei den älteren Semestern gewann Erich Kuster aus Appenzell. Nur einer der 139 Athleten war länger als eine Stunde unterwegs.

Mehr Bilder: rheintaler.ch

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