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RADSPORT: CH-Meistertitel geholt

Das Cha-Cha-Cycling-Team mit Markus Rohner und Marcel Fürer gewinnt die Tortour Switzerland und damit den Schweizer Meistertitel im Ultracycling zum zweiten Mal.
Die beiden Cha-Cha-Teams posieren mit ihren Helfern, die beiden Schweizer Meister mit dem entsprechenden Shirt. (Bild: pd)

Die beiden Cha-Cha-Teams posieren mit ihren Helfern, die beiden Schweizer Meister mit dem entsprechenden Shirt. (Bild: pd)

Nebst dem Zweiersieg holte sich das Cha-Cha-Cycling-Team mit dem Viererteam Mixed, zusammengesetzt aus Giuliana Loher, Altstätten, Marlen Zindel, Hinterforst, Thomas Hangartner, St. Gallen, und Lukas Wiget, Rorschacherberg, auch den sensationellen zweiten Rang.

Sieger absolvierten 14000 Höhenmeter und 1100 km

Markus Rohner und Marcel Fürer siegten mit einer Zeit von 33 Stunden 49 Minuten. In dieser Zeit absolvierten sie über 1000 km und 13000 Höhenmeter. Das ergibt für jeden Fahrer 565 km und 7000 Höhenmeter. Mehr als die Hälfte deshalb, weil drei Streckenabschnitte vom ganzen Team gemeinsam gefahren werden müssen.

Das Vierer-Team mixed absolvierte die gleiche Strecke und die gleichen Höhenmeter in einer Zeit von 37 Stunden 15 Minuten und 53 Sekunden und holten sich Rang zwei in ihrer Kategorie. Die Teamleistung betrug 1380 Kilometer und 15560 Höhenmeter. Jede Fahrerin bzw. jeder Fahrer absolvierte also 345 Kilometer und 3890 Höhenmeter.

Auch die Crew läuft am Schluss am Anschlag

Die Tortour ist ein Langdistanzrennen und hat entsprechende Anforderungen. Eine minutiöse Vorbereitung, nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch ist entscheidend. Diese Vorbereitung beherrscht das Cha-Cha-Cycling-Team inzwischen gut. Material, Crew und Athleten waren optimal auf das Rennen vorbereitet worden. Die Rennfahrer haben sich voll auf das Rennen, das Fahren und die Erholung zu konzentrieren – sonst nichts. Alles andere macht die «Crew». Die pro Team sechs fleissigen Helferinnen und Helfer setzen alles daran, dass es den Rennfahrern gut geht, so dass sie ihre Leistungen abrufen können. Im Rennen sind sie mental und physisch ähnlich gefordert wie die Rennfahrer selbst. Sie müssen an alles denken, Pasta kochen, massieren, verpflegen, Kleider trocknen, Velos warten, bereitstellen, Gepäck ein-, aus- und umladen, nichts vergessen, psychische und physische Unterstützung leisten und während dem Rennen die Fahrer motivieren, navigieren und reagieren, wenn etwas nicht richtig läuft. Die beiden Teamfahrzeuge gleichen denn auch einem Bienenstock. Die Renndauer der Tortour bringt jedes Crewmitglied an seine Grenzen.

Die Crew für das Zweierteam waren: Daniel Büchel, Rebstein, Jennifer Bühler, Heerbrugg, Marco Bürkli, Eichberg, Danny Grünenfelder, Au, Marcel Lenherr, Lüchingen, Michele Preiti, Oberegg. Die Crew für das Vierer-Team waren: Andreas Bichsel, Berneck, René Bosshard, Altstätten, Christian Hirt, Rümlang, Bernarda Loher, Altstätten, Roman Jäger, Abtwil, und Hansjürg Wiget, Häggenschwil. Sie haben die Athleten zu Höchstleistungen angetrieben, erstklassig betreut und damit einen grossen Beitrag an den Erfolg geleistet.

Tragende und breite Unterstützung

Auch die Fans, die Angehörigen und die Medienbetreuer hatten Schlafentzug. Das Verfolgen des Rennens hat Suchtpotenzial. Dank modernster Technik kann via Handy oder PC in Echtzeit der Rennstand abgerufen werden.Das Cha-Cha-Cycling-Team ist dabei extrem stolz auf seine treuen und mit dem Team stark verbundenen Fans, Freunde, Sponsoren und Angehörigen zählen zu können. In manchen Häusern im Rheintal brannte länger Licht als üblich. Sie alle haben während der Tortour fleissig mitgefiebert. Die mediale Begleitung eines solchen Abenteuers ist heutzutage wichtig: Das Cha-Cha-Cycling-Team konnte auf die Unterstützung von Corinna Fürer zählen, welche die Fäden zwischen Whatsapp und Facebook zog und die Fans rund um die Uhr direkt mit aktuellen Informationen zu den beiden Cha-Cha-Cycling-Teams versorgte. Sie wurde unterstützt von den Crewmitgliedern und von Fotograf Marco Benini.

Ein beeindruckendes Erlebnis

Die Tortour-Athleten des ­Cha-Cha-Cycling-Teams haben 1000 km zurückgelegt und 13000 Höhenmeter bewältigt, zwei Sonnenaufgänge und einen Sonnenuntergang erlebt, der Sonne, Hitze, Regen, Nebel, Hagel, Kälte getrotzt, drei Sprach­regionen durchquert, viele Eindrücke gesammelt, Spass gehabt, wenig bis nichts geschlafen und die Crews manchmal an die Grenzen gebracht. Umso schöner, dass mit den vielen en­gagierten und tollen Menschen der Teams sogar ein Schweizer Meistertitel gefeiert werden konnte. (pd)

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