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RADQUER: Überraschender Meistertitel für Vera Schmid

Die Marbacherin gewann an den Schweizer U17-Meisterschaften in Steinmaur ZH die Goldmedaille. Damit ist sie im Cross Country, auf der Strasse und im Radquer aktuelle Titelträgerin.
Ein Bild, das zur Gewohnheit wird: Vera Schmid trägt nach Schweizer Meisterschaften die Goldmedaille um den Hals. (Bild: pd)

Ein Bild, das zur Gewohnheit wird: Vera Schmid trägt nach Schweizer Meisterschaften die Goldmedaille um den Hals. (Bild: pd)

Die 15-jährige Vera Schmid vom Altstätter Team Pink Gili hat sich als eine der besten Mountainbikerinnen ihrer Altersklasse schon lange einen Namen gemacht. Aber inzwischen beweist die Athletin des VC Altstätten auch auf dem Rennrad ihr Talent.

Das war bereits im vergangenen Sommer erstmals der Fall, als Vera Schmid in ihrem ersten Strassenrennen überhaupt den Schweizer U17-Meistertitel holte. Auch im Gelände, ihrer sportlich bevorzugten Gegend, macht Schmid auf dem Rennrad eine gute Figur.

Das bewies sie an den Schweizer Meisterschaften anlässlich ihres erst zweiten Radquer-Rennens, in dem Vera Schmid mit grossem Vorsprung den Titel-Hattrick vervollständigte.

Hauptprobe schlammig, Auftritt auf hartem Terrain

Vor zwei Wochen war Vera Schmid in Meilen ZH erstmals überhaupt zu einem Radquer-Rennen angetreten. Die Erfahrungen, die sie dort gemacht hatte, waren gemischt: Auf schlammiger Unterlage und von einem Reifendefekt geplagt, musste sich Schmid mit dem siebten Platz begnügen.

Am Sonntag in Steinmaur waren die Bedingungen ganz anders als bei ihrem Debüt: Es war kalt im Zürcher Bezirk Dielsdorf, Raureif lag auf der Strecke, die Erde war hart und angefroren. Die Marbacherin brauchte eine gewisse Zeit, um sich mit diesen Bedingungen zu arrangieren: Zu Beginn konnte sie mit der Spitzengruppe nicht ganz mithalten.

Aber Schmid verlor nie den Anschluss an die Spitzenfahrerinnen und kam besser in Schwung, je länger das Rennen dauerte. Nach etwa einem Drittel der Strecke konnte sie mit der Spitze mithalten, die von der Lausannerin Mélissa Rouiller angeführt wurde.

Die Querspezialistin schaffte es nicht, die Mountainbikerin abzuschütteln – im Gegenteil: In der zweitletzten von sechs Runden setzte sich Vera Schmid von ihrer letzten verbliebenen Konkurrentin ab und distanzierte sie bis ins Ziel um mehr als eine halbe Minute. Alle anderen Fahrerinnen – Dritte wurde Nicole Göldi aus Sennwald – durften die Schlussrunde gar nicht mehr in An­- griff nehmen. Die durchschnittliche Geschwindigkeit von Vera Schmid betrug 17,99 km/h.

Trotz dieses Sieges gilt Vera Schmids Leidenschaft weiterhin dem Cross Country, in dem die Saison im April wieder beginnt.

Simon Vitzthum Fünfter im Eliterennen

Auch der Rheinecker Simon Vitzthum (Team Bischibikes) stand in Steinmaur am Start. Er fuhr im Eliterennen der Männer ein starkes Rennen, das er auf dem fünften Rang beendete – knapp anderthalb Minuten hinter Schweizer Meister Lars Forster. Bei den Frauen siegte in Abwesenheit von Jolanda Neff die Luzernerin Jasmin Egger-Achermann, Vitzthums Teamkollegin Eliane Müggler aus Thal belegte den achten Platz. Nico Grab, ebenfalls aus Thal, fuhr bei den Buben U17 auf den 16. Platz.

Yves Solenthaler

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