Quer durch die Welt der Musik

Der Familienchor Kriessern feierte am Sonntag in der Pfarrkirche mit dem gesanglichen Gemeinschaftswerk einen grossen Erfolg. Rund 90 Sängerinnen und Sänger wirkten mit.

Rösli Zeller
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Das Gemeinschaftswerk, ein Konzert des Familienchors und mit rund 50 Schulkindern, wurde zu einem Grosserfolg. (Bild: Rösli Zeller)

Das Gemeinschaftswerk, ein Konzert des Familienchors und mit rund 50 Schulkindern, wurde zu einem Grosserfolg. (Bild: Rösli Zeller)

KRIESSERN. Am frühen Sonntagabend füllte sich die Pfarrkirche bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn. Die Besucher erwartete ein besonderer Auftritt des Familienchors unter der Leitung von Christina Frei und ihrem eingespielten Team. Tochter Alexandra führte unter dem Motto «Wussten Sie, dass regelmässiges Singen das Herz stärkt?» durchs Konzert. Sohn Andreas gab sein Bestes am Keyboard, Roman Wüthrich spielte E-Bass und Marco Nussbaumer Schlagzeug.

Gelungenes Werk

Das Konzert im Spätherbst hat beim Familienchor Tradition. Neu kamen dieses Jahr rund 50 Schülerinnen und Schüler der 4., 5. und 6. Klassen dazu. Mit dem Projekt startete Christina Frei nach den Sommerferien, und der Erfolg war, wie die grosse Begeisterung des Publikums zeigte, einzigartig. Mit Standing Ovations wurde der Chor verabschiedet. Das Ziel, jungen wie auch älteren Konzertbesuchern Begeisterung am gemeinsamen Singen zu vermitteln, wurde erreicht. Beim Einzug sang der Chor das Lied «Singend begrüssen wir uns all» – schon war das Eis gebrochen. Der Chor hatte die Zuhörerschaft auf seiner Seite. Nachdem alle dem Ruf gefolgt waren, das Handy auszuschalten, gab es «Fanfare a cappella» zu hören. Ein rhythmisches Lied aus Israel brachte Jung und Alt in Schwung, und bei einem afrikanischen Lied kamen nicht nur die Stimmbänder, sondern der ganze Körper in Fahrt. Beim englischen Lied «Up In The Sky» ging die Post ab, wie auch bei einem fünfstimmigen Chorsatz. Kinder brachten ihre Stimmen zur Geltung bei «Du bist Du».

Highlight «Rock my Soul»

Klangvoll wurde das Publikum mit einem Kanon ins Reich der Indianer entführt. Sechs kleine «Helene Fischer» traten bei «Atemlos» in Aktion, arrangiert von Roman Wüthrich.

Die Solistin Erika Schöb-Geiger brachte mit ihrer rockigen, gehaltvollen Stimme beim Highlight des Abends «Rock my Soul» beinah die Kirche zum Beben. Mit einem Medley verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger swingend und fetzig. Doch das begeisterte Publikum forderte eine Zugabe und bekam diese natürlich.