Punkteteilung nach Wasserball

Nach einer Partie, die von Dauerregen und Wasserpfützen geprägt war, trennten sich der FC Au-Berneck 05 und die Rorschacher Reserven 1:1. Ein gerechtes Resultat.

Hubert Gehrig
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Unentschieden im Wasserball hiess das gerechte Verdikt auf der Auer Degern. (Bild: Yves Solenthaler)

Unentschieden im Wasserball hiess das gerechte Verdikt auf der Auer Degern. (Bild: Yves Solenthaler)

Fussball. Es war kein gepflegter Fussball, den die beiden Mannschaften am Samstag- abend den spärlichen Zuschauern auf der Auer Degern boten. Dabei lag es aber nicht nur am Können der Spieler, sondern viel mehr waren es die äusseren Umstände, welche kein gepflegtes Fussballspiel zuliessen.

Wasserschlacht

Ob es wirklich Sinn machte, dass Schiedsrichter Plüss die Partie auf dem tiefen und mit Pfützen übersäten Spielfeld anpfiff, darüber durfte man noch lange nach Spielende diskutieren.

Denn auch wenn sich die beiden Mannschaften redlich bemühten, einen gewissen Spielfluss herzustellen, wurde dieser immer wieder vom nur schwer bespielbaren Terrain unterbunden. So dauerte es auch bis zur 16. Minute bis Schudel die erste vielversprechende Torchance der Gastgeber herausspielen konnte. Doch nach schönem Zuspiel von Sejfijaj setzte er seinen Schuss knapp neben das Tor der Gäste.

Etwas weniger als eine halbe Stunde war gespielt, da hatten auch die Gäste eine gute Möglichkeit, doch der Abschluss strich knapp über das Auer Tor.

Kurz darauf kam Captain Zeilinger zu einer guten Chance, doch sein Schuss war zu wenig platziert, so dass der Rorschacher Schlussmann klären konnte. Fast im Gegenstoss fiel dann doch etwas überraschend der Führungstreffer der Gäste.

Nach einem unnötigen Foulspiel von Winterberg nahe der Seitenlinie kamen die Gäste zu einem Freistoss. Beim anschliessenden Flankenball ging ein Gästespieler vor dem Auer Tor vergessen und konnte so die Flanke unbedrängt zum 0:1 einnicken.

Der Vorteil lag nun natürlich klar auf Seiten der Gäste, welche diesen jedoch nur kurz darauf selber wieder hergaben.

Ein weiter Ball von Winterberg wurde von einem Verteidiger unhaltbar für den Torhüter ins eigene Tor abgelenkt. Somit blieb es beim Pausenresultat von 1:1. Auch im zweiten Durchgang litt das Spiel unter dem nicht enden wollenden Dauerregen.

Richtiger Abnützungskampf

So blieb vieles Stückwerk, und die beiden Mannschaften lieferten sich vorwiegend im Mittelfeld einen aufopferungsvollen Abnützungskampf.

Nach Ablauf einer Stunde bekamen die Gastgeber dann nochmals sprichwörtliches Oberwasser, und beinahe wäre Marc Hutter kurz nach seiner Einwechslung der Führungstreffer gelungen. Doch leider prallte sein Schuss aufs lange Eck vom Innenpfosten ins Spielfeld zurück. Dies war dann auch der letzte Höhepunkt dieser Wasserschlacht, und am Ende waren dann wohl beide Mannschaften froh, dass sie sich nach der gerechten Punkteteilung in der trockenen Kabine wieder aufwärmen durften.