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Prominente Gäste bei Plaston

Die Widnauer Plaston-Gruppe hatte am Freitag Grund zu feiern: Seit der Gründung der einstigen Garagenfirma sind 60 Jahre vergangen, in denen sie sich zu einem international tätigen Grossunternehmen entwickelt hat.
Seraina Hess
Die Regierungsräte Bruno Damann (links) und Benedikt Würth (rechts) feierten zusammen mit Plaston-CEO Alexander Gapp, Verwaltungsrat Roland Frei und Verwaltungsratspräsident Jörg Frei (Mitte, von links).

Die Regierungsräte Bruno Damann (links) und Benedikt Würth (rechts) feierten zusammen mit Plaston-CEO Alexander Gapp, Verwaltungsrat Roland Frei und Verwaltungsratspräsident Jörg Frei (Mitte, von links).

WIDNAU. Die Feier für Kunden und Geschäftspartner der Plaston-Gruppe war geprägt von Zahlen. Zum einen beeindruckten die 60 Jahre, in denen sich der Hersteller einfacher Kunststoffteile für den täglichen Haushaltsbedarf zum global vernetzten Anbieter für Kunststoff-Verpackungslösungen ausgedehnt hat. Zum anderen die Führungsstruktur des Familienbetriebs, in dem mit Verwaltungsratspräsident Jörg Frei schon die dritte Generation vertreten ist. Inzwischen beschäftigt die Plaston-Gruppe weltweit 400 Mitarbeitende und produziert in Widnau, Tschechien und China.

33 Millionen verkaufte Koffer

Auch auf dem Firmenrundgang veranschaulichten mehrere Mitarbeiter die Grösse des heutigen Unternehmens – vor allem im Herzstück des Plaston-Sitzes, in der Produktion, wo die Gäste einen Eindruck des Handwerks erhielten. Allein in Widnau werden pro Jahr zwischen 900 000 und einer Million Kunststoff-Koffer hergestellt, zu deren grössten Abnehmern Hilti und Bosch zählen – jene Koffer also, die den meisten Handwerkern schon einmal begegnet sein dürften. Die Partnerschaft mit Hilti besteht seit 45 Jahren, über 33 Millionen Exemplare seien weltweit verkauft worden. In Widnau werden aber nicht nur Koffer, sondern gut drei Millionen technische Elemente sowie neun Millionen Einzelteile für Bau- und Sanitärzulieferer, die Elektrowerkzeug- und die Vermessungsindustrie, die Medizinaltechnik- und die Lebensmittel-Branche hergestellt. Das bedarf jährlich etwa 3400 Tonnen Kunststoff. 500 Werkzeuge und zwanzig Spritzgiess-Maschinen sind in der Produktion täglich im Einsatz.

Zwei Regierungsräte zu Besuch

Nach diesen Dimensionen, die manch ein Vorstellungsvermögen gesprengt haben dürften, ging es zum Gala-Dinner im Bernecker «Ochsen», wo genug Zeit zum Fachsimpeln blieb. Neben Geschäftspartnern und Kunden gab es prominenten Besuch: Der St. Galler Regierungspräsident Benedikt Würth und der neue Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements, Bruno Damann, überbrachten der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat ihre Glückwünsche. Als Damanns Vorgänger pflegt Würth seit Langem engen Kontakt zur Rheintaler Wirtschaft und war in den letzten Jahren oft Gast an entsprechenden Anlässen. Für Plaston führte der Regierungsrat diese Tradition fort– trotz des neuen Amtes als Vorsteher des Finanzdepartements.

Beim Firmenrundgang in der Produktion waren Kopfhörer Pflicht.

Beim Firmenrundgang in der Produktion waren Kopfhörer Pflicht.

Perfektes Timing: Während des Apéros legte der Regen eine Pause ein. (Bilder: Seraina Hess)

Perfektes Timing: Während des Apéros legte der Regen eine Pause ein. (Bilder: Seraina Hess)

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