Premiere: Wetterbedingt auf 10-Meter-Anlage gewechselt

SCHIESSEN. Vor 54 Jahren luden die Oberrieter Feldschützen zum ersten Silvesterschiessen ein. Erstmals über all die Jahre musste am Dienstag wetterbedingt (dicker Nebel) das Wettkampfprogramm kurzfristig umgestellt werden.

Rösli Zeller
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Die Preise sind verteilt und die Sieger geehrt: (v. l.) Zeno Tschümperlin (3.), Kurt Marquart (Sieger) und Bruno Streule (2.). (Bild: rz)

Die Preise sind verteilt und die Sieger geehrt: (v. l.) Zeno Tschümperlin (3.), Kurt Marquart (Sieger) und Bruno Streule (2.). (Bild: rz)

Schiessen. Vor 54 Jahren luden die Oberrieter Feldschützen zum ersten Silvesterschiessen ein. Erstmals über all die Jahre musste am Dienstag wetterbedingt (dicker Nebel) das Wettkampfprogramm kurzfristig umgestellt werden. «Auf das Schiessen auf der 300-m-Anlage wurde verzichtet, geschossen wurde mit dem Luftgewehr», war von Bruno Streule, Präsident des Feldschützenvereins, zu erfahren. Auf der alten Anlage sei keine Zehn-Meter-Anlage zur Verfügung gestanden. Die Gemeinschaftsschiessanlage Blatten verfügt über modernste Infrastrukturen und lasse sich mit der alten nicht vergleichen.

108 Schiessbegeisterte

Doch die Umstellung tat der guten Stimmung keinen Abbruch, und teilgenommen haben 108 Schiesssportbegeisterte aus dem ganzen Kanton und dem Appenzellerland. Es nahmen zahlreiche Frauen und auch Junioren (ab zehn Jahren) teil. Der amtierende eidgenössische Schützenkönig, Pistole 25 m, Hansruedi Götti aus Marbach, liess es sich nicht nehmen, auch aktiv dabei zu sein. Er erreichte mit 148 Punkten den sechsten Rang.

Für alle die gleiche Wertung

Infolge der Umstellung wurde auf den Sau- und den Jedermanns-Stich verzichtet. «Es gab nur eine Wertung – für alle die gleiche», sagt Präsident Streule. Auf das beliebte Stück «Schwinigs» – auch dies hat Tradition – musste niemand verzichten. Vor der Rangverkündigung wurde ein urchiger Vesper serviert. «Einen Vorteil hat das Schiessen auf der Zehn-Meter-Anlage für alle, niemand muss das Gewehr putzen», lacht Bruno Streule.

Ranglistenauszug: 1. Kurt Marquart, Oberriet; 2. Bruno Streule, Oberriet; 3. Zeno Tschümperlin, Montlingen; 4. Patrick Sprenger, Montlingen; 5. Hans Graf, Oberriet; 6. Hansruedi Götti, Marbach; 7. Eugen Locher, Montlingen; 8. René Würsch, Oberriet; 9. Iris Gächter, Oberriet, 10. Bruno Büchi, Berneck.

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