Premiere trotz Regens geglückt

REITEN. Das erste Herbstspringen war ein Erfolg, trotz der widrigen Witterungsbedingungen. Dies ist vor allem den umsichtigen Organisatoren zu verdanken. Mario Hutter aus Widnau und Andrea Gächter aus Oberriet gewannen ihre Bewerbe jeweils souverän.

Uschi Dietsche
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Mario Hutter, Widnau, mit Pinta, zusammen die Sieger in der Kategorie RII/LII. (Bild: Uschi Dietsche)

Mario Hutter, Widnau, mit Pinta, zusammen die Sieger in der Kategorie RII/LII. (Bild: Uschi Dietsche)

Eines der letzten Turniere im Freien fand am Wochenende in Altstätten statt, und die Rheintaler Reiterinnen und Reiter zeigten ihre Topform.

Am Freitag begann das Turnier mit den RII/LII-Prüfungen. Volle Felder mit starker Konkurrenz boten Springsport mit viel Spannung. Bei der ersten Prüfung ritt Mario Hutter aus Widnau mit seiner selbst gezüchteten Pinta schon am Anfang eine rasante Runde und hinterliess damit einen starken ersten Eindruck. Der Parcours bot einige Varianten, die Ideallinie zu reiten oder frech abzukürzen.

Niemand fand jedoch am Ende einen schnelleren Weg als Mario Hutter, und so war er souveräner Sieger. Auch in der zweiten Prüfung dominierte eine Reiterin vom Nachbarverein. Andrea Gächter aus Oberriet griff mit For Fun im Stechen an und holte den ersten Sieg mit ihrem Pferd.

Dank Sandplatz durchführbar

Der Samstag endete wie er begann: In strömendem Regen.

Die vier RILI-Prüfungen des Tages konnten jedoch dank der tollen Infrastruktur ohne grosse Probleme durchgeführt werden. Die Halle diente als Abreit-Platz, und so blieben Mann und Frau doch einigermassen trocken. Der Sandplatz bewährte sich auch, ein Wiesenturnier wäre wohl nicht mehr durchführbar gewesen. Da es an einigen Stellen nichtsdestotrotz einige Pfützen gab, passten die zwei Parcours-Bauer ihre Kurse sehr fair an. Sieger gab es nur zwei an diesem Tag.

Samuel Hanselmann aus Oberriet war der Sieger des morgens mit Samira CH, und Stefanie Wüst aus Montlingen war am Nachmittag durchwegs unschlagbar mit ihrer Lady Moonshine CH. Unlizenzierte Reiter brachten dann auch wieder schönes Wetter ins Rheintal. Früh am Morgen des Sonntags gingen die Ersten an den Start. Da die Freien Prüfungen mit Idealzeit ausgeschrieben waren, sah man schöne Ritte. Kontrolliert lenkten die meist jungen Reiterinnen und Reiter ihre Pferde.

Im Anschluss kamen die Hauptprüfungen zum Zuge. RIII/MI-Hindernisse mit einer Höhe von 120–130 cm standen im Sandplatz. Von draussen immens anzusehen nach den vorangegangenen Freien Prüfungen, deren Hindernisse etwa 90–100 cm hoch waren. Vereins- und OK-Mitglied Roland Thür war auch einer der Startenden. Claudio Buralli gelang der erste Sieg mit seinem genialen Schimmel Wytriville in dieser Stufe.

Ein Heimsieg und dann noch auf dieser äusserst herausfordernden Stufe ist ein unbeschreibliches Erlebnis, das er dann noch lange an der tadellos organisierten Festwirtschaft von Martina Zoller, die ihr Amt zum ersten Mal ausführte, feierte.

Gelungener Anlass

Als Rückblick darf man ungeniert sagen, dass das erste Herbstspringen ein voller Erfolg war und sicherlich wieder durchgeführt wird.

Nun haben die Mitglieder eine Woche Zeit, sich zu erholen, bevor sie dann ihren Meister am Sonntag, 3. Oktober, im Baffles küren.

Rangliste in einer der folgenden Ausgaben des «Rheintalers».