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Präsidialer Kantersieg

Wenige Stunden nachdem der Verein die Weichen für die Zukunft gestellt hatte – Sepp Hafner wird neuer Präsident – fegten die Spieler des FC St.Margrethen den FC Montlingen mit 6:0 (4:0) vom Platz. Es war St. Margrethens fünfter Sieg im sechsten Derby.
St. Margrethens junger Stürmer Erolind Sylaj (links) und seine Kollegen fegten am Samstag den FC Montlingen (mit Sandro Walt) vom Platz. (Bild: Dominik Sieber)

St. Margrethens junger Stürmer Erolind Sylaj (links) und seine Kollegen fegten am Samstag den FC Montlingen (mit Sandro Walt) vom Platz. (Bild: Dominik Sieber)

Kurz vor dem Mittag hatte der Verein mitgeteilt, dass der 62-jährige Sepp Hafner das Präsidentenamt übernimmt. Zum neuen Vorstand – breiter abgestützt als bis anhin – gehören auch wie bisher Roberto De Nardin (Vizepräsident) und Fredi Britt (Spielkommission) sowie neu Pascal Haldi (Events), Daniel Dürst (Bau/Infrastruktur), Kerstin Ligner (Administration) und Bruno Bucher (Beisitzer).

Die neue Crew muss an der im November geplanten Hauptversammlung noch gewählt werden. Der nach neun Jahren zurücktretende Präsident Natal Schnetzer arbeitet in den Bereichen Sponsoring/Marketing und Kommunikation noch auf Mandatsbasis für den FC St. Margre-then.

Schaulaufen auch dank schwachen Montlingern

Gleichzeitig gab der Verein bekannt, dass der 43-jährige Daniele Polverino, bis vor kurzem in Rebstein tätig, die 2.-Liga-Mannschaft in der kommenden Saison trainieren wird.

Bis zum Saisonende werden die Heldsberger noch von Leo Simonelli betreut – und seit dem 6:0-Sieg gegen Montlingen steht definitiv fest, dass der scheidende Trainer zum zweiten Mal den Ligaerhalt geschafft hat.

Die verflogene Ungewissheit, was die nächste Saison betrifft, führte zu von der ersten Minute angriffslustigen St. Margrether Spielern. Hinten hielten Shoshi & Co. die Abwehr dicht, vorne brachten Sylaj, D’Amico und Ma-liqi Unruhe in die Montlinger Defensive und im Mittelfeld dirigierte Lütolf das Orchester.

Schon nach fünf Minuten verwertete Liridon Maliqi einen Eckball zum 1:0. Mit diesem Tor waren die Montlinger bereits schachmatt gesetzt, sie fanden nie richtig ins Spiel. Ihr schwacher Auftritt bildete die Grundlage des St. Margrether Schaulaufens.

Stefano D’Amicos Freistosstor in der 24.  Minute war noch leicht abgefälscht, dennoch sah der Gästekeeper dabei nicht gut aus. Die Entscheidung, das 3:0 nach 36 Minuten, war mit Zuckerguss verziert: Maliqi setzte den Ball aus vollem Lauf als Lob in die Maschen – an diesem Samstag gab es auf der Rheinau sogar Tore, die man sonst nur in der Champions League sieht. Das vierte Tor, auch noch vor der Pause, war dagegen herkömmlicher Art: Ein souverän verwerteter Penalty von Besart Shoshi.

Nach der Pause war Montlingens Bemühen zur Schadensbegrenzung zu erkennen. Aber die Gäste stoppten sich mit Fehlpässen immer wieder selbst – und als ihnen der Referee nach 65 Minuten einen Foulpenalty gewährte, scheiterte Marko Zdravkovic mit einem schwachen Schuss an Goalie Teoman Dastan.

Danach war den Montlingern das letzte Stück Mut entwichen und St. Margrethen entsann sich wieder der spielerischen Leichtigkeit von vor der Pause. Jungstürmer Erolind Sylaj – der wie Lirdon Maliqi in fünf von sechs Rückrundenspielen erfolgreich war – kam ebenso zu seinem persönlichen Treffer wie Altmeister Samir Krahasanovic.

St. Margrethens Sieg in dieser Höhe war sicher nicht erwartet worden – aber dass die Unterrheintaler siegten, ist keine Überraschung: In dieser Saison haben sie von sechs Rheintaler Derbys gewonnen. (rdn/ys)

2. Liga, Gruppe 1

St. Margrethen – Montlingen 6:0 (4:0)

Rheinau – 150 Zuschauer – SR: Schmid.

Tore: 6. Maliqi 1:0, 23. D’Amico 2:0, 36. Maliqi 3:0, 41. Shoshi (Penalty) 4:0; 74. Sylaj 5:0, 86. Karahasanovic 6:0.

St. Margrethen: Dastan; Alves, Shoshi (64. Memeti), Karahasanovic, Künzler; Kopre (67. Gashi), Lütolf (74. Rushiti); Sylaj, Cetinkaya, D’Amico; Maliqi.

Montlingen: Karamarkovic; Bojaxhi, Demirtas, Haltiner, Walt (63. Mayer); Meier (63. Wörnhard), Zivic, Lüchinger (75. Hasler), Zdravkovic, Kühne; Karatay.

Gelbe Karten: 43. Künzler; 65. Karahasanovic, 83. Wörnhard (alle Foul).

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