POLYSPORT: Sechs Disziplinen ins Glück

360 Teilnehmer in 48 Teams sowie in der Single-Wertung nahmen die 18,8 km lange Strecke der 37. Rhystafette in Rüthi unter die Räder, Füsse und Paddel.

Heribert Beck
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An der Rhystafette wird auch auf dem Rheintaler Binnenkanal Sport getrieben: Das Bootfahren erfordert Kraft und Geschicklichkeit. (Bilder: Heribert Beck)

An der Rhystafette wird auch auf dem Rheintaler Binnenkanal Sport getrieben: Das Bootfahren erfordert Kraft und Geschicklichkeit. (Bilder: Heribert Beck)

Heribert Beck

2,3 Kilometer Startlauf, einen Kilometer Bootfahren auf dem Kanal, 3,2 Kilometer mit dem Mountainbike, acht Schüsse aus dem Sturmgewehr, zwei Kilometer Tallauf und 10,3 Kilometer mit dem Rennrad: Soweit die nüchternen Zahlen zur 37. Ausgabe der Rhystafette.

«Ausser einem einjährigen Unterbruch ganz am Anfang, hat die Stafette seit über drei Jahrzehnten jedes Jahr stattgefunden», sagt OK-Chef Manuel Geisser vom TV Rüthi.

Am schnellsten absolviert hat die diesjährige Ausgabe der Rhystafette in der Kategorie Elite das Team von bsk-Graf, das die Strecke in 48:26 Minuten bewältigte. Den Grundstein zum Sieg legte die Mannschaft spätestens beim Mountainbiken, bei dem Jürg Graf in achteinhalb Minuten einen Vorsprung von 84 Sekunden auf den Zweitplatzierten herausfuhr. Eine Führung, die sich die übrigen Teammitglieder (Loris Dal Farra, Michael Lenherr, Andreas Weder, Sabrina und Urs Graf) nicht mehr nehmen liessen. Zweite und Dritte wurden Speedskating Liechtenstein und das OK «Rock am Fels» mit FC-Montlingen-Präsident Patrick Zäch als Bootfahrer.

Bei den Senioren siegte das Tri-Top-Team mit Radfahrer Philipp Gubler sowie Zoltan Török, Roland Segmüller, Daniel Büchel, Guido Bischofberger und Markus Indermaur. Bei den Frauen setzte sich «Ge schleich di» mit der früheren Mountainbikerin Sarah Koba als Bootfahrerin an die Spitze.

RhyWoman, also Siegerin im Einzel, wurde Iris Bechtiger vor Amanda Hutter und Barbara Thurnheer. Bei den Männern setzte sich der starke Läufer Mathias Nüesch überlegen vor Oliver Friedrich und Silvano Veraguth durch. In der Senioren-Katego­-rie errang Guido Bischofberger neben dem Team- auch den Einzelsieg.

Erstmals Doppelstarts – mit einem Doppelsieger

«Gut angekommen sind unse­- re Neuerungen», sagt Manuel Geisser. «Einerseits konnte ein Teilnehmer in diesem Jahr in zwei verschiedenen Kategorien starten und andererseits war es den Teams selbst überlassen, mit wie vielen Personen sie antraten. So sind drei Teams gestartet, die nur aus zwei Personen bestanden.»

Auch mit der Teilnehmer­-zahl ist Geisser zufrieden. «Nach einem Einbruch im vergangenen Jahr sind wir in diesem Jahr wieder besser aufgestellt.» Dafür sei sicher nicht zuletzt das schöne Wetter verantwortlich – ein Wetter, auf das Manuel Geisser schon jetzt auch im Hinblick auf die 38. Austragung der Rhystafette am 18. Mai 2018 hofft.

Bereits am Vormittag waren die jungen und jüngsten Teilnehmer in den Kategorien Mini (Jahrgang 2007 und jünger), Midi (ab Jahrgang 2004) und Maxi (ab 2001) gestartet. Für sie hatte das OK eine Rundstrecke von 7,3 Kilometern abgesteckt. Bei den älteren zwei Nachwuchskategorien siegte jeweils der KTV Oberriet, bei den Ältesten allerdings als einziger Teilnehmer. Die Siegerteams bestanden aus Mika Steiger, Alina Schneider, Jan Geisser und Andrin Baumgartner (Midi) sowie Dario Kluser, Sina Wüst, Stefan Loher und Nina Leuener (Maxi). Bei den Jüngsten (Mini) gewann «New Generation» mit Jonas Büchel, Fabio Frei, Bastian Geisser und Valentin Schöbi.

Alle Ranglisten

www.rhystafette.ch

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