Polymechaniker: Wär das was?

Das Interesse am Beruf des Polymechanikers scheint zu wachsen. Nahmen letztes Jahr 25 Oberstufenschüler an der Berufsorientierung bei der August Manser AG in Altstätten teil, so waren es diesen Mittwoch bereits 40.

Rösli Zeller
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40 Jugendliche der Oberstufenschulen in Altstätten, Montlingen und Oberriet wollten wissen, was von einem Polymechaniker erwartet wird. (Bild: Rösli Zeller)

40 Jugendliche der Oberstufenschulen in Altstätten, Montlingen und Oberriet wollten wissen, was von einem Polymechaniker erwartet wird. (Bild: Rösli Zeller)

Altstätten. Was das Berufsbild des Polymechanikers beinhaltet, haben 40 Jugendliche der Oberstufenzentren Altstätten, Montlingen und Oberriet am Mittwoch bei der August Manser AG in Altstätten in Kurzreferaten sowie bei einem Rundgang durch den Betrieb umfassend erfahren. Einen ersten Schritt für eine erfolgreiche Berufslaufbahn haben sie damit getan. Die Berufs- und Laufbahnberatung Altstätten war für die Werbung und die Anmeldungen zuständig. Christian Balmer begleitete die angehenden Lernenden.

Stetig gewachsen

die August Manser AG wurde 1972 als Einzelfirma gegründet, 1974 wurde ein erster Mitarbeiter einstellt, heute werden 60 Mitarbeitende beschäftigt, stellte Johannes Amsler, Leiter Einkauf, die Geschichte des Unternehmens vor. Die enge Zusammenarbeit mit der Zünd Systemtechnik AG wird seit dem Bezug der neuen Produktionshalle im Jahre 1978 intensiv gepflegt. Der Umzug an den heutigen Standort mit einer Produktionsfläche von 6000 m2 erfolgte 1990.

Gearbeitet wird in den Bereichen Medizinal-, Mess-, Vakuum- und Beschichtungstechnik sowie Maschinenbau.

Das Aufgabengebiet des Polymechanikers wurde den Jugendlichen von Michael Manser, Produktionsleiter und Verantwortlicher Lehrlingsausbildung, erklärt. Er informierte über die praktische und theoretische Ausbildung. Einen kurzen Blick in die Abläufe im Betrieb gab ein Films.

Einer der ersten Berufskontakte

«Nutzt diese Chance, einen Blick in das Unternehmen zu werfen, stellt Fragen, lasst euch informieren», ermunterte Manser die angehenden Lernenden vor dem Rundgang durch den Betrieb. Michael Manser, Johannes Amsler, Patrick Wetter, Leiter Kopf-Montage, und Ulrike Jakschik, Innendienst, führten die Jugendlichen dann durch das Unternehmen, bei dem diese die Bereiche des Polymechanikers kennenlernten. «Dies ist einer der ersten Kontakte mit der Berufswelt», hielt Amsler fest.

Einen weiteren ermöglicht eine Schnupperlehre, für die sich interessierte Jugendliche mit einem Formular bewerben können, das bei der Berufsorientierung abgegeben wurde.

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