POKALTURNIER: Verkürzter Auftakt wegen Gewitters

Am ersten Tag des 54. Rebsteiner Fussball-Pokalturniers setzten sich Fussach und Rorschach-Goldach in ihren Gruppen an die Tabellenspitze. Gastgeber Rebstein blieb wie Diepoldsau und Steinach ohne Torerfolg.

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Der neue Verein FC Rorschach-Goldach 17 (blau) überzeugte nicht nur mit schönen Trikots, sondern auch – zumindest im Spiel gegen Montlingen – ansehnlichen spielerischen Aktionen. (Bild: Yves Solenthaler)

Der neue Verein FC Rorschach-Goldach 17 (blau) überzeugte nicht nur mit schönen Trikots, sondern auch – zumindest im Spiel gegen Montlingen – ansehnlichen spielerischen Aktionen. (Bild: Yves Solenthaler)

Der frühere Rebsteiner Trainer Nino Vrenezi, Übungsleiter beim SC Fussach, relativierte vor dem Pokalturnier die seinem Team zugeschriebene Favoritenrolle: «Wir starten in einer Woche in die Meisterschaft, da können wir nicht Vollgas geben.»

Seine Spieler dagegen taten nichts gegen den Ruf des Turnierfavoriten, vor allem beim 3:1-Sieg gegen Widnau, Sieger der letzten drei Austragungen, überzeugten die Vorarlberger. Auch der zweite Neuling, der Fusionsverein FC Rorschach-Goldach 17, blieb ungeschlagen. Einem 3:1-Sieg gegen Montlingen folgte ein indes eher dürftiges 0:0 gegen Steinach.

Steinach spielte auch gegen Altstätten 0:0, und dem Spielverlauf entsprechend endete auch das Eröffnungsspiel Rebstein – Au-Berneck mit diesem Resultat. Diese beiden Teams verloren ihr zweites Spiel – Rebstein wieder einmal gegen Rüthi.

Den höchsten Sieg am ersten Tag feierte Widnau (5:0 gegen Rüthi) – und das, obschon diese Partie nicht wie üblich 40 Minuten dauerte. Wegen des immer stärker aufziehenden Gewitters wurden die Spiele der letzten Runde nämlich etwa fünf Minuten früher beendet.

Altstätten blieb wie Fussach und Rorschach-Goldach ungeschlagen. Diese drei Teams und der FC Widnau sind am Freitag die Favoriten, wenn es darum geht, wer in die Halbfinals einzieht. Ob die Gäste vom Bodensee und aus Vorarlberg in den K.o.-Spielen vom Samstag so stark bleiben, wird sich zeigen. Denn dann dürften die Rheintaler Widersacher noch eine Spur härter einsteigen – was dazu führen könnte, dass sich Fussach an den nahenden Meisterschaftsstart erinnert. (ys)24

Mehr Bilder: www. rheintaler.ch